Romy Schneider

Romy Schneider, Portrait – Textportrait: Ralph Ueltzhoeffer 2011 [DE] (Text: 04.01.11, Quelle: Wikipedia.org) Biographie: Romy Schneider (* 23. September 1938 in Wien; † 29. Mai 1982 in Paris; war eine deutsch-französische Schauspielerin. Textportrait: Ralph Ueltzhoeffer 2011. Text: Romy Schneider (* 23. September 1938 in Wien; † 29. Mai 1982 in Paris; eigentlich Rosemarie Magdalena Albach) war eine deutsch-französische Schauspielerin. Aufgrund ihrer Bezüge zu Österreich wollte sie selbst als Österreicherin wahrgenommen werden, beantragte allerdings nie die österreichische Staatsbürgerschaft. Sie stand bereits 1953 vor der Kamera und wurde im deutschsprachigen Raum 1955 in der Rolle der Kaiserin Sissi im gleichnamigen Film berühmt, dem wegen des großen Erfolges zwei Fortsetzungen folgten. Bereits 1958 versuchte die Schauspielerin, das Sissi-Klischee wieder abzulegen. Sie ging nach Paris, hatte 1962 und 1963 Engagements in Hollywood, lebte während ihrer ersten Ehe auch einige Zeit in Berlin, danach wieder in Paris. Leben Kindheit und Jugend Romy Schneider wurde als Tochter des österreichisch-deutschen Schauspielerehepaares Wolf Albach-Retty[2] und Magda Schneider in Wien geboren. Bereits drei Wochen später übersiedelte die Familie nach Schönau am Königssee, wo das Mädchen und später ihr Bruder Wolf-Dieter (* 1941) bei den Großeltern Maria und Franz Xavier Schneider auf dem Landgut Mariengrund aufwuchsen. Die Eltern waren aufgrund ihrer Engagements nur selten anwesend, trennten sich 1943 und wurden 1945 geschieden.[3] Von 1949 bis 1953 besuchte Romy Schneider das Internat Goldenstein, eine private Hauptschule der Englischen Fräulein nahe Salzburg. In ihr Tagebuch schrieb sie dort: „Ich muss unbedingt Schauspielerin werden. Ich muss!“[4] Eine reguläre Schauspielausbildung absolvierte sie nicht. Als ihren besten und strengsten Lehrer bezeichnete sie in einem späteren Interview Luchino Visconti. Magda Schneider heiratete 1953 den Gastronomen Hans Herbert Blatzheim, der drei Kinder in die Ehe mitbrachte. Romys Verhältnis zum sie managenden Stiefvater verschlechterte sich bald – sie sprach später über ihn nur noch als den „zweiten Mann ihrer Mutter“.[5] Durchbruch mit „Sissi“ Ihr Filmdebüt hatte Romy Schneider 1953 in Wenn der weiße Flieder wieder blüht, einem Heimatfilm, in dem ihre Mutter die Hauptrolle spielte. 1954 folgten Feuerwerk und Mädchenjahre einer Königin, 1955 Die Deutschmeister (die beiden letzten wieder mit Magda Schneider). Romys Lied Wenn die Vögel musizieren aus Die Deutschmeister erschien bald auch als Schallplatte. Im April 1957, kurz vor Drehbeginn des dritten Sissi-Films, sprach sie die Erzählerin im musikalischen Märchen Peter und der Wolf, das als LP unter Herbert von Karajan aufgenommen wurde.[6] Ein Engel auf Erden, 1959Der internationale Durchbruch gelang bereits 1955 mit Sissi, in dem sie wieder an der Seite ihrer Mutter auftrat. Dieser Film und die beiden Fortsetzungen verhalfen Romy Schneider insbesondere in Deutschland zu enormer Popularität: Für den zweiten Teil, Sissi, die junge Kaiserin war sie 1957 für den Bambi nominiert, der jedoch an Gina Lollobrigida ging.[7] Die Dreharbeiten zum dritten Teil absolvierte sie nur noch widerwillig: Sie wollte dem Sissi-Image entkommen und weigerte sich zum Verdruss ihres Managers und Stiefvaters sowie ihrer Mutter, auch noch einen vierten Sissi-Film zu drehen.[8][9] Dies bedeutete nicht nur ihren eigenen finanziellen Nachteil, sondern ging auch zu Lasten Magda Schneiders, um die es ab 1959 merklich still wurde.[10] Karriere ab 1958 1959: Romy Schneider steht dem Bildhauer Marcel Mayer Modell1958 lernte Romy Schneider bei Dreharbeiten zu Christine [11] Alain Delon kennen. Sie ging danach zu ihm nach Paris, wo beide auch am Theater erfolgreich waren: 1961 in Luchino Viscontis Inszenierung von John Fords Stück Dommage qu’elle soit une p… (‘Tis Pity She’s a Whore (enWP) / Deutsch: Schade, dass sie eine Dirne ist) mit Schneider in der weiblichen Hauptrolle Annabella. Die zweite und letzte Theaterrolle hatte sie am selben Haus als Nina in Sacha Pitoëffs Inszenierung von Tschechows Möwe.[12] Fritz Kortner gewann sie für die Hauptrolle seines Fernsehfilms Die Sendung der Lysistrata. Der Film wurde von einigen Fernsehanstalten als unmoralisch abgelehnt.[13] Das erste Angebot aus Hollywood kam 1962: Unter der Regie von Carl Foreman spielte sie im Episodenfilm Die Sieger eine junge Geigerin, die während des Zweiten Weltkriegs von einem Soldaten zur Prostitution gezwungen wird. Im zweiten Hollywood-Film Der Kardinal, unter der Regie von Otto Preminger, gab sie die Baronesse Annemarie von Hartmann. Dabei setzte sie für ihren Vater die Nebenrolle des Baron von Hartmann durch und stand so ein einziges Mal mit ihm vor der Kamera. Nachdem sich Alain Delon 1964 von ihr getrennt hatte, unternahm sie einen Selbstmordversuch. Danach zog sie sich für einige Zeit nach Kitzbühel zurück, wo im Winter 1965/66 Romy – Portrait eines Gesichts von und mit Hans-Jürgen Syberberg gedreht wurde.[14] Am 15. Juli 1966 heiratete sie den Schauspieler und Theaterregisseur Harry Meyen kurz nach dessen Scheidung von Anneliese Römer.[15] Am 3. Dezember desselben Jahres wurde der gemeinsame Sohn David Christopher geboren. 1968 drehte Romy Schneider wieder mit Alain Delon, nämlich Der Swimmingpool, der auch ein kommerzieller Erfolg wurde. Ab jetzt drehte sie fast ausschließlich in Frankreich, wo sie in den 1970ern als erfolgreichste Schauspielerin des französischen Films galt – mit Partnern wie Michel Piccoli und Yves Montand. Für die Filme Nachtblende (1974) und Eine einfache Geschichte (1976) erhielt sie den César. 1971 beteiligte sich der Star an der von Alice Schwarzer initiierten Medien-Aktion „Wir haben abgetrieben!“, zu der sich in der Zeitschrift Stern 374 Frauen bekannten.[16] Im Januar 1972 begannen in Bad Ischl die Dreharbeiten zu Ludwig II. unter der Regie von Luchino Visconti. Helmut Berger spielte den Märchenkönig, Romy Schneider ein letztes Mal die Kaiserin Elisabeth von Österreich. Der Film wurde in Englisch gedreht; als Synchronregisseur hatte sie ihren Mann Harry Meyen durchgesetzt. Das Paar trennte sich jedoch bereits 1973 und wurde im Juli 1975 geschieden.[17] Ein letztes Mal zeigte sie sich Deutschlands Öffentlichkeit im Oktober 1974, indem sie in Dietmar Schönherrs Talkshow Je später der Abend vor der Kamera zu dem ebenfalls als Gast anwesenden verurteilten Bankräuber und Schauspielerkollegen Burkhard Driest nach seiner Lebensbeschreibung sagte:„Sie gefallen mir, sie gefallen mir sehr.“[18][19][20] Am 18. Dezember 1975 heiratete die Schauspielerin ihren elf Jahre jüngeren Sekretär Daniel Biasini,[21] dessen Tochter Sarah Magdalena sie am 21. Juli 1977 zur Welt brachte. Im selben Jahr wurde der Künstlerin für Gruppenbild mit Dame das deutsche Filmband in Gold in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin verliehen. Am 14. April 1979 erhängte sich Harry Meyen in Hamburg. Das letzte Jahr Grab von Romy Schneider und ihrem SohnRomy Schneiders Ehe mit Daniel Biasini wurde im Februar 1981 geschieden. Im Mai desselben Jahres musste ihr wegen eines Tumors eine Niere entfernt werden. Am 5. Juli starb ihr vierzehnjähriger Sohn David; beim Versuch, über den Zaun auf das Grundstück von Biasinis Eltern zu gelangen, hatte er beim Klettern das Gleichgewicht verloren und war im Fallen von einer Metallspitze des Zauns aufgespießt worden. Ihren letzten Film drehte die Schauspielerin kurz danach: Die Spaziergängerin von Sans-Souci, in der Rolle der Jüdin Elsa Wiener, die sich eines jüdischen Waisenjungen annimmt. Wenige Wochen nach der Premiere wurde sie von ihrem Lebensgefährten Laurent Pétin frühmorgens tot in der gemeinsamen Pariser Wohnung in der Rue Barbet de Jouy aufgefunden.[22] In Interviews schlossen ihr Leibfotograf und ihr Manager Selbstmord aus und beriefen sich auf ein in Vorbereitung gewesenes Filmprojekt mit Alain Delon und ein Interview (auf INA) wenige Wochen zuvor. In der Presse dagegen wurde Romy Schneiders Tod zunächst meist als Selbstmord interpretiert, im Totenschein ist jedoch nur Herzversagen als Todesursache angegeben, was später zum Teil zu „Tod an gebrochenem Herzen“ verklärt wurde, letztlich aber keinen sicheren Schluss auf die Todesumstände zulässt. Dass die Schauspielerin den Konsum von Alkohol, abendlichen Schlaf- und morgendlichen Aufputschmitteln entgegen ärztlicher Anweisung auch nach ihrer Operation nicht aufgegeben hatte, galt als bekannt. Eine Obduktion fand nach Aussage des zuständigen Staatsanwalts Laurent Davenas nicht statt: Laut Aussage des Beschauers war Fremdverschulden eindeutig auszuschließen, und der Staatsanwalt gab der Pietät gegenüber der Diva und ihren Angehörigen den Vorzug vor einer Obduktion mit zu erwartendem Resultat.[23][24] Romy Schneider wurde in Boissy-sans-Avoir, Département Yvelines, 50 km von Paris, beigesetzt, wo sie wenig zuvor ein Haus erworben hatte, in dem sie später ihren Lebensabend genießen wollte.[25] Auf Veranlassung von Alain Delon, der auch Romys Beerdigung organisiert hatte, wurde ihr Sohn David Christopher Haubenstock vom Friedhof in Saint-Germain-en-Laye in das Grab seiner Mutter umgebettet. Nachleben 1984 wurde der Romy-Schneider-Preis geschaffen, und seit 1990 wird in Wien der österreichische Fernsehpreis Romy verliehen. Seine Trophäe ist eine vergoldete Statuette der Schauspielerin aus einer Szene in Swimmingpool. Später wurden mehrere Dokumentarfilme gestaltet, oft mit starkem Bezug auf das Thema „Ich kann alles im Film, im Leben nichts“.[26] Wohlfahrtsmarke der Deutschen Post (2000)2008 erstritt der dritte und letzte Ehemann Magda Schneiders, Horst Fehlhaber, eine Einstweilige Verfügung bezüglich des Romy-Schneider-Romans von Olaf Kraemer, Ende einer Nacht: Dieser durfte nur mit dem Aufkleber „Collector’s Edition: 152 Wörter weniger“ und mit sieben geschwärzten Textstellen ausgeliefert werden. Die bestrittenen Textteile waren Aussagen der Romanfigur „Romy“ über die persönliche Nähe ihrer Mutter zu Adolf Hitler und seinem Regime. Das OLG Frankfurt kam im Oktober 2009 zu dem Schluss, dass mit einer einzigen Ausnahme für alle beanstandeten Passagen die künstlerische Freiheit des Autors gelte.[27][28] Im März 2009 beschloss der Gemeinderat von Schönau am Königssee (wo die Schauspielerin als Kind gelebt hatte) nach einer Anregung des Berchtesgadener Kinobetreibers Hans Klegraefe, ein “Romy”-Denkmal zu errichten. Die von Walter Andreas Angerer „der Jüngere“ gestaltete Plastik besteht aus einem aus Stahl geschnittenen Negativ-Scherenschnitt.[29] 2009 fand am Theater Heilbronn die Uraufführung des Musicals Romy – Die Welt aus Gold mit Daniela Schober in der Titelrolle statt.[30] Eine für 2009 geplante Filmbiografie, Eine Frau wie Romy, die unter der Regie von Josef Rusnak mit Yvonne Catterfeld in der Rolle der Romy Schneider produziert werden sollte, wurde abgesagt.[31] Der Fernsehfilm Romy (ARD 2009) mit Jessica Schwarz in der Hauptrolle erzählt Romys Leben von der Kindheit in Berchtesgaden hin zum Status als international berühmter Star und zum frühen Tod. Er setzt einen Schwerpunkt auf den Kampf der Künstlerin um berufliche Anerkennung und privates Glück.[32] Lebenswerk Filmografie Kinofilme Jahr Film Originaltitel Rolle Regie Produktionsland 1953 Wenn der weiße Flieder wieder blüht Wenn der weiße Flieder wieder blüht „Evchen Forster“ Hans Deppe D !Deutschland 1954 Feuerwerk Feuerwerk „Anna Oberholzer“ Kurt Hoffmann D !Deutschland 1954 Mädchenjahre einer Königin Mädchenjahre einer Königin „Viktoria“ Ernst Marischka A !Österreich 1955 Deutschmeister !Die Deutschmeister Deutschmeister !Die Deutschmeister „Constanze ‘Stanzi’ Hübner“ Ernst Marischka A !Österreich 1955 letzte Mann !Der letzte Mann letzte Mann !Der letzte Mann „Nicky Hövelmann“ Harald Braun D !Deutschland 1955 Sissi Sissi „Elisabeth von Österreich“ Ernst Marischka A !Österreich 1956 Sissi – Die junge Kaiserin Sissi – Die junge Kaiserin „Elisabeth von Österreich“ Ernst Marischka A !Österreich 1956 Kitty und die große Welt Kitty und die große Welt „Kitty Dupont“ Alfred Weidenmann D !Deutschland 1956 Robinson soll nicht sterben Robinson soll nicht sterben „Maud Cantley“ Josef von Baky D !Deutschland 1957 Monpti Monpti „Anne-Claire“ Helmut Käutner D !Deutschland 1957 Scampolo Scampolo „Scampolo“ Alfred Weidenmann D !Deutschland 1957 Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin „Elisabeth von Österreich“ Ernst Marischka A !Österreich 1958 Mädchen in Uniform Mädchen in Uniform „Manuela von Meinhardis“ Geza von Radvanyi DF !Deutschland, Frankreich 1958 Christine Christine „Christine Weiring“ Pierre Gaspard-Huit FI !Frankreich, Italien 1958 Halbzarte !Die Halbzarte Halbzarte ! Die Halbzarte „Nicole Dassau“/„Eva“ Rolf Thiele A !Österreich 1959 Engel auf Erden !Ein Engel auf Erden Mademoiselle Ange „Stewardess“ Geza von Radvanyi DF !Deutschland, Frankreich 1959 schöne Lügnerin !Die schöne Lügnerin Belle et l’Empereur !La Belle et l’Empereur „Fanny“ Axel von Ambesser DF !Deutschland, Frankreich 1959 Katja, die ungekrönte Kaiserin Katja „Katja Dolgoruki“ Robert Siodmak F !Frankreich 1960 Nur die Sonne war Zeuge Plein soleil Freddies Begleiterin nicht im Abspann René Clément FI !Frankreich, Italien 1961 Boccaccio 70/Der Job Boccaccio 70/Il Lavoro „Pupé“ Luchino Visconti FI !Italien, Frankreich 1961 Kampf auf der Inse !Der Kampf auf der Insel Combat dans l’île !Le Combat dans l’île „Anne“ Alain Cavalier (unter Anleitung Louis Malles) F !Frankreich 1962 Prozeß !Der Prozeß Procès !Le Procès „Leni“ Orson Welles DFI !Frankreich, Deutschland, Italien 1962 Sieger !Die Sieger Victors !The Victors „Regine“ Carl Foreman U !USA 1963 Kardinal !Der Kardinal Der Kardinal !Der Kardinal „Anne-Marie Ledebur“ Otto Preminger U !USA 1963 Leih mir deinen Mann Good Neighbour Sam „Janet Lagerlof“ David Swift U !USA 1964 Was gibt’s Neues, Pussy? What’s New, Pussycat? „Carole Werner“ Clive Donner FG !Großbritannien, Frankreich 1964 Enfer !L’Enfer unvollendet Enfer !L’Enfer „Odette“ Henri-Georges Clouzot F !Frankreich 1965 Halb elf in einer Sommernacht 10:30 P.M. Summer „Claire“ Jules Dassin EU !USA, Spanien 1965 Brennt Paris? Paris brûle-t-il ? Szene geschnitten René Clément Frankreich, USA 1966 Schornstein Nr. 4 Voleuse !La Voleuse „Julia Kreuz“ Jean Chapot DF !Frankreich, Deutschland 1966 Spion zwischen zwei Fronten Triple Cross „Gräfin“ Terence Young FG !Großbritannien, Frankreich 1968 Pechvogel namens Otley !Ein Pechvogel namens Otley Otley „Imogen“ Dick Clement G !Großbritannien 1968 Swimmingpool !Der Swimmingpool Piscine !La Piscine „Marianne“ Jacques Deray FI !Frankreich, Italien 1969 Inzest My Lover My Son „Francesca Anderson“ John Newland G !Großbritannien 1969 Dinge des Lebens !Die Dinge des Lebens Choses de la vie !Les Choses de la vie „Hélène“ Claude Sautet FI !Frankreich, Italien 1970 Geliebte des Anderen !Die Geliebte des Anderen Qui? „Marina“ Léonard Keigel FI !Frankreich, Italien 1970 Bloomfield Bloomfield „Nira“ Richard Harris GH !Großbritannien, Israel 1970 Califfa !La Califfa Califfa !La Califfa „Califfa“ Alberto Bevilacqua FI !Frankreich, Italien 1970 Mädchen und der Kommissar !Das Mädchen und der Kommissar Max et les ferrailleurs „Lili“ Claude Sautet FI !Frankreich, Italien 1971 Mädchen und der Mörder !Das Mädchen und der Mörder – Die Ermordung Trotzkis Assassinat de Trotsky !L’Assassinat de Trotsky „Gita Samuels“ Joseph Losey FGI !Frankreich, Italien, Großbritannien 1972 Ludwig II. Ludwig „Elisabeth von Österreich“ Luchino Visconti DFI !Italien, Frankreich, Deutschland 1972 César und Rosalie César et Rosalie „Rosalie“ Claude Sautet DFI !Frankreich, Italien, Deutschland 1973 Train !Le Train – Nur ein Hauch von Glück Train !Le Train „Anna Küpfer“ Pierre Granier-Deferre FI !Frankreich, Italien 1973 Sommerliebelei Amour de pluie !Un Amour de pluie „Elisabeth“ Jean-Claude Brialy DFI !Frankreich, Deutschland, Italien 1973 wilde Schaf !Das wilde Schaf Mouton enragé !Le Mouton enragé „Roberte Groult“ Michel Deville FI !Frankreich, Italien 1974 Trio Infernal Trio infernal !Le Trio infernal „Philomène Schmidt“ Francis Girod DFI !Frankreich, Italien, Deutschland 1974 Nachtblende Important, c’est d’aimer !L’Important, c’est d’aimer „Nadine Chevalier“ Andrzej Zulawski DFI !Frankreich, Italien, Deutschland 1974 Unschuldigen !Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen Innocents !Les Innocents aux mains sales „Julie Wormser“ Claude Chabrol DFI !Frankreich, Italien, Deutschland 1975 alte Gewehr !Das alte Gewehr Vieux Fusil !Le Vieux Fusil „Clara“ Robert Enrico DF !Frankreich, Deutschland 1976 Frau am Fenster !Die Frau am Fenster Femme à sa Fenêtre !Une femme à sa fenêtre „Margot Santorini“ Pierre Granier-Deferre DFI !Frankreich, Italien, Deutschland 1976 Mado Mado „Hélène“ Claude Sautet DFI !Frankreich, Deutschland, Italien 1976 Gruppenbild mit Dame Portrait de groupe avec dame „Leni Gruyten“ Aleksandar Petrovic DF !Deutschland, Frankreich 1978 einfache Geschichte !Eine einfache Geschichte histoire Simple !Une histoire simple „Marie“ Claude Sautet DF !Deutschland, Frankreich 1979 Blutspur Bloodline „Hélène Martin“ Terence Young DU !USA, Deutschland 1979 Liebe einer Frau !Die Liebe einer Frau Clair de femme „Lydia“ Constantin Costa-Gavras DFI !Frankreich, Deutschland, Italien 1979 Death Watch – Der gekaufte Tod Mort en direct !La Mort en direct „Katherine Mortenhoe“ Bertrand Tavernier DF !Frankreich, Deutschland 1980 Bankiersfrau !Die Bankiersfrau Banquière !La Banquière „Emma Eckhert“ Francis Girod F !Frankreich 1981 zwei Gesichter !Die zwei Gesichter einer Frau Fantasma d’amore „Anna Brigatti Zighi“ Dino Risi DFI !Italien, Frankreich, Deutschland 1981 Verhör !Das Verhör Garde à vue „Chantal Martinaud“ Claude Miller F !Frankreich 1982 Spaziergängerin !Die Spaziergängerin von Sans-Souci Passante !La Passante du Sans-Souci „Elsa Wiener“/„Lina Baumstein“ Jacques Rouffio DF !Deutschland, Frankreich Fernsehfilme Jahr Film Originaltitel Rolle Regie Produktionsland 1960 Die Sendung der Lysistrata Die Sendung der Lysistrata „Myrrhine“/„Uschi Hellwig“ Fritz Kortner NDR, Deutschland 1977 Tausend Lieder ohne Ton Tausend Lieder ohne Ton Die Geliebte nicht im Abspann Claudia Holldack ZDF, Deutschland Diskografie 1955: Wenn die Vögel musizieren (78 rpm, Label: Columbia) 1957: Peter und der Wolf (Erzählerin) (Label: Columbia/Deutscher Schallplattenclub, Kat. Nr. D 001) 1959 Label: Ariola, 7″ Single, Kat. Nr. 35 484 A-Seite: Ja, man verliebt sich (aus Die schöne Lügnerin) B-Seite: Merci Monpti 1970: La chanson d’Hélène, mit Michel Piccoli (aus Die Dinge des Lebens) (Label: Philips, Kat. Nr. 6311 021) Ihre schönste Filmmusik 1988 Label: Monopol, 7″ Single, Kat. Nr. 57235135 A-Seite: Merci Monpti Romy Schneider (Originalaufnahme aus dem Jahr 1958) B-Seite: Kookie Gitta Lind 2009 Label: Monopol CD-Single, Kat. Nr. M1513/950901 1. Merci Monpti (Originalaufnahme aus dem Jahr 1958) 2. Wenn die Vöglein musizieren (Originalaufnahme aus dem Jahr 1955) Auszeichnungen Stern von Romy Schneider auf dem Boulevard der Stars in Berlin1957: Bravo Otto in Bronze 1958: Bravo Otto in Gold 1959: Bravo Otto in Silber 1963: Étoile de Cristal (Beste ausländische Darstellerin) für Der Prozeß 1964: Golden-Globe Nominierung (Beste Darstellerin/Drama) für Der Kardinal 1971: Bravo Otto in Silber 1972: Bravo Otto in Bronze 1976: César (Beste Darstellerin) für Nachtblende und Das alte Gewehr / Abschied in der Nacht 1977: Filmband in Gold (Beste Darstellerin) für Gruppenbild mit Dame 1977: Bravo Otto in Bronze 1979: César (Beste Darstellerin) für Eine einfache Geschichte 1979: David di Donatello für ihr Lebenswerk 1982: Preis der Internationalen Filmfestspiele von Montreux (Beste Darstellerin) für Die Spaziergängerin von Sans-Souci 2006: Platz 3 in der ZDF-Reihe Unsere Besten in der Sendung Lieblingsschauspieler 2010: Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin Literatur und Tondokumente Robert Amos (Hrsg.): Mythos Romy Schneider – Ich verleihe mich zum Träumen. Melzer, Neu Isenburg 2006. ISBN 3-939062-02-2 Daniel Biasini: Meine Romy. Aufgezeichnet von Marco Schenz. Langen-Müller, München 1998. ISBN 3-7844-2687-5 Isabella Giordano: Romy Schneider – Das private Album. Henschel, Berlin 2006. ISBN 3-89487-542-9 Michael Jürgs: Der Fall Romy Schneider. List, München 1991, Ullstein, München 2003. ISBN 3-471-77885-3 Hildegard Knef: Romy Schneider – Betrachtung eines Lebens, Moewig, Hamburg 2007. ISBN 978-3-86803-100-3 (auch als Hörbuch ISBN 978-3-938781-48-7) Thomas Koebner, Fabienne Liptay, Armin Jäger (Hrsg.): Romy Schneider. Film-Konzepte Nr. 13. edition text + kritik, München 2009, 107 S., ISBN 978-3-86916-001-6. Olaf Kraemer: Ende einer Nacht. Roman, München 2008. ISBN 978-3-936738-42-1 (Fiktion: Romy Schneiders letzte Nacht) Günter Krenn: Romy Schneider. Die Biographie, Aufbau-Verlag, Berlin 2008. ISBN 978-3-351-02662-2 Matthias Matussek, Lars-Olav Beier: Die Königin der Schmerzen. in: Der Spiegel. Hamburg 2007, Heft 21 (21.5.), S. 153ff. ISSN 0038-7452 Detlef Michelers: Fragen Sie mich nicht, wie einsam ich bin. – Romy Schneider, eine europäische Schauspielerin, Der Hörverlag, München 2009, ISBN 978-3-86717-124-3. Alice Schwarzer: Romy Schneider – Mythos und Leben. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1998. ISBN 3-462-02740-9 Renate Seydel: Ich Romy, mein Leben. Langen-Müller, München 1989, Piper, München 2005. ISBN 3-492-22875-5 (Autobiographie) Hans-Jürgen Tast: Romy Schneider – Ein Leben auf Titelseiten Schellerten 2008, ISBN 978-3-88842-036-8 Michael Töteberg: Romy Schneider. Rowohlt, Reinbek 2009, ISBN 978-3-499-50669-7 Jürgen Trimborn: Romy und ihre Familie. Droemer, München 2008, ISBN 978-3-426-27451-4 Thilo Wydra: Romy Schneider. Leben, Werk, Wirkung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008. ISBN 978-3-518-18230-7 Dokumentarfilme – chronologisch – Romy – Anatomie eines Gesichts. (auch: Portrait eines Gesichts) Dokumentarfilm, Deutschland, 1965, 60 Min., ein Film von Hans-Jürgen Syberberg, Produktion: Rob-Houwer-Filmproduktion[33] Ich über mich: Romy Schneider. Dokumentarfilm, Österreich, 2006, 47 Min., Regie: Petrus van der Let, Buch: Martin Luksan, Produktion: ORF, Inhaltsangabe von Jewish Film Festival 06 Rosemarie Magdalena Albach, genannt Romy Schneider. Dokumentarfilm, Deutschland, 1996, 120 Min.; Christiane Höllger und Claudia Holldack. Zitiert im „Romy Schneider Archiv“, zuletzt 2007 Legenden: Romy Schneider. Dokumentation, Deutschland, 1998, 45 Min., Buch und Regie: Michael Strauven, Produktion: MDR, SWR, Inhaltsangabe der ARD Romy Schneider, étrange étrangère. Dokumentarfilm, Frankreich, 2002, 55 Min., ein Film von Anne Andreu und Francesco Brunacci, Produktion: ARTE France, Cinétévé, Inhaltsangabe von arte, mit Videos Idole – Romy Schneider. Das Leben hinter der Schlagzeile. Dokumentation, Deutschland, 2004, 45 Min., Buch & Regie: Jeremy J.P. Fekete, Produktion: cine+ Berlin, ZDF, Erstsendung: 13. April 2004, Inhaltsangabe Die Einzelkämpferin – Christiane Höllger über ihre Freundin Romy Schneider. Dokumentarfilm, Deutschland, 2007, 42 Min., ein Film von Robert Fischer Die letzten Tage einer Legende. Romy Schneider. Dokumentation, Frankreich, 2007, 52 Min., Buch und Regie: Bertrand Tessier, Produktion: France 5, Sunset Presse, Inhaltsangabe von Phoenix Romy Schneider – Eine Frau in drei Noten. Dokumentation, Österreich, 2008, 90 Min., Regie: Frederick Baker, Produktion: Media Europa Wien, London, Erstsendung: 21. September 2008, Inhaltsangabe und Video-Stream von arte Romy Schneider – Eine Nahaufnahme. Dokumentation, Deutschland, 2009, 30 Min., Buch und Regie: Julia Benkert, Produktion: SWR, Erstausstrahlung: 11. November 2009, Inhaltsangabe der ARD L’Enfer d’Henri-Georges Clouzot (Henri-Georges Clouzot’s Inferno). Dokumentarfilm, Frankreich, 2009, 94 Min., Buch und Regie: Serge Bromberg und Ruxandra Medrea. Neufassung und Ergänzung des Materials von Henri-Georges Clouzot (1964). Inhaltsangabe des SBS (engl.) Trailer auf youtube (frz. m. UT). Spielfilm Romy. Fernsehfilm, Deutschland, 2009, 105 Minuten. Mit Jessica Schwarz als Romy Schneider. Buch: Benedikt Röskau, Regie: Torsten C. Fischer, Produktion: Phoebus Film, SWR, ARD Degeto, WDR, ORF, NDR, France 2, Phoenix Film, Erstausstrahlung: 11. November 2009, Romy-Portal des SWR, Inhaltsangabe der ARD Ausstellungen Im Filmmuseum Berlin findet von Dezember 2009 bis Mai 2010 eine Ausstellung über die wechselhafte Karriere von Romy Schneider statt. Anhand von 275 Exponaten (Bilder, Filmausschnitte, Plakate, Kostüme, Briefe und Fanartikel) wird versucht, die Rollen- und Imagewechsel der Schauspielerin aufzuzeigen. Die Dokumentation ist in die fünf Abschnitte Tochter, Aufbruch, Weltstar, Zerstörung und Mythos gegliedert.[34] Einzelnachweise „Romy mochte es nicht, als „Deutsche“ bezeichnet zu werden. Manche nannten sie sogar „Boche“ [Anm: Im Frankreich der Kriegszeit und bis in die 1960er Jahre hinein ein ausschließlich auf Deutsche bezogenes Schimpfwort, etwa: „Bornierte(r)“.] Die Leute sollten wissen, dass sie Österreicherin war.“ (Constantin Costa-Gavras im Interview in Romy – die letzten Tage einer Legende.) Lit. Töteberg S. 21: [Anm.: Der Österreicher …] Wolf Albach-Retty war 1933 Förderndes Mitglied der SS geworden, hatte 1937, noch vor dem Anschluss Österreichs, die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt und war 1941 in die Partei eingetreten, wohl aus Karrieregründen. Der Artikel Magda Schneider vermerkt auch Quellen für Scheidung 1946 oder 1949 (letzteres). Dzt. nicht überprüft; gem ORF Kundendienst „wahrscheinlich“ aus Lit. Renate Seydel 1989/2005. Derzeit kein, oder kein zitierfähiger, Beleg. Pressetext der EMI zum 100. Geburtstag Karajans S. 3 (PDF, 122k). Das Werk wurde 2008 neu herausgegeben: EMI Classics CD 5 18024 2. Diskussion:Romy_Schneider#Bambi_für_Sissi „Unglückliche Kaiserin – Nächste Woche wäre Romy Schneider 70 Jahre alt geworden. Die Flucht nach Frankreich hat Deutschland ihr nicht verziehen.“ Die Welt, 20. September 2008 Filmportal.de: Romy Schneider Siehe dazu den Artikel über die Mutter. Christine ist ein Remake von Liebelei (1933), des ersten Tonfilms nach dem Stück von Schnitzler, in dem Romy den 1933 von Magda Schneider gespielten Part einnimmt. Selbstaussage in Syberbergs Romy – Anatomie eines Gesichts. Ein katholischer Geistlicher stellte wegen unsittlicher Schaustellungen Strafantrag gegen Romy Schneider. (Lit. Jürgs 2008, S. 65) „Nach den Aufnahmen setzte Romy Schneider, die inzwischen geheiratet und sich neu orientiert hatte, Änderungen und Schnitte am Film durch [Anm.: Kürzung auf 60 Minuten], woraufhin Syberberg seinen Namen als Autor zurückzog. Der ursprüngliche Film hatte eine Länge von 90 Minuten.“ In: Hans Jürgen Syberberg-Biografie, Deutsches Filmhaus Filmportal.de „Wir haben abgetrieben” – Protest gegen Paragraph 218 (1971). Deutsche Geschichte in Dokumenten und Bildern (DGDB). Abgerufen am 29. Mai 2008. Gericke, Gerhard (12. July 2008). Das Leben: großes Kino. hr online.de. Abgerufen am 25. Juli 2008. swr.de: Romy Schneider – ihre Filme, ihr Leben “Die Berührbare”, Der Spiegel (23. Mai 2007) Je später der Abend: Burkhard Driest und Romy Schneider, Oktober 1974, WDF, 29 Sekunden. Zitat: „Sie gefallen mir, sie gefallen mir sehr.“ Kurzbiographie über Romy Schneider. Abgerufen am 25. Juli 2008. Unbelegte Behauptungen bestreiten Ort und Tag des Todes. Davenas-Interview in: „Romy, die letzten Tage einer Legende“. areion.de Biographie TV-Interview auf Französisch, vermutlich 14. Mai 1982, auf Youtube ab min. 3:36 von 4:19. Zitat etwa: „Ich werde zur rechten Zeit aufhören. [...] Ich werde diesen Beruf, den ich sehr gern habe, nicht ausüben bis ich 80 bin. Als Oma (mémé) will ich auf dem Land leben, mein [eigenes] Obst ziehen, mit meinen Bäumen und mit meiner Tochter [einfach nur] leben.“ ) Titel einer 30 min. Dokumentation zum 65. Geburtstag Romy Schneiders, im Auftrag des MDR-Fernsehens, 2003. Gericht erlaubt Nazi-Anspielungen in Romy-Roman spiegel.de 15. Oktober 2009 Es gibt Filmdokumente vom Besuch Magda Schneiders auf dem Berghof. In “Romy” (TV-Film 2009) kontert die Mutter den Vorwurf ihrer Tochter mit: „Aber ich nahm erst die fünfte Einladung an.“ Andrea Stinglwagner: Königssee: Denkmal für Romy. tz–online.de, 26. März 2009, abgerufen am 1. April 2009. Romy – Die Welt aus Gold am Theater Heilbronn Catterfeld sagt Projekt ab, FOCUS (27. Juli 2009) Siehe dazu das Web-Special des SWR #Weblinks. RP Kahl nennt ihn eine Inspirationsquelle für den von ihm gedrehten Film Mädchen am Sonntag: „Der Film ist total überinszeniert. […] Eine irre Situation. In dem Film ist Romy Schneider völlig affektiert, sie raucht wie eine Femme fatale, […]“ In: TAZ-Archiv, die tageszeitung, 31. Jänner 2006 Übersicht zur Ausstellung “Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris”. Abgerufen am 6. Dezember 2009.