Amy Winehouse

Amy Winehouse, Ralph Ueltzhoeffer Textportrait
Amy Winehouse, Portrait/Porträt – Textportrait – Biographie: Ralph Ueltzhoeffer 2009 [DE] (Text: 09.06.10 Wikipedia.org – Amy Winehouse) Amy Jade Winehouse (* 14. September 1983 in Enfield, London) ist eine britische Sängerin und Songschreiberin. Ihr Musikstil umfasst Jazz, Pop, Soul, Ska und Reggae […] Text: Amy Jade Winehouse (* 14. September 1983 in Enfield, London) ist eine britische Sängerin und Songschreiberin. Ihr Musikstil umfasst Jazz, Pop, Soul, Ska und Reggae. Leben Amy Winehouse in Belfort (2007)Winehouse wuchs als Tochter des Jazzmusikers[1] und Taxifahrers Mitchell Winehouse und der Apothekerin Janis Winehouse[2] zusammen mit ihrem älteren Bruder Alex in Southgate in London in einer jüdischen Familie auf.[3][4] Ihre Eltern trennten sich, als sie neun Jahre alt war.[5] Auf Anregung ihrer Großmutter Cynthia erhielt Winehouse im Alter von neun Jahren Unterricht an der Susi Earnshaw Theatre School.[6] Im Alter von zwölf Jahren begann sie an der Sylvia Young Theatre School zu lernen, eine Schule für britische Nachwuchskünstler.[7][8][9] Mit 16 Jahren verließ sie die Schule.[10][11] Nebenbei spielte sie in einem Jazz-Orchester.[12] Später besuchte sie die BRIT School in Selhurst. Am 18. Mai 2007 heiratete Winehouse in Miami Blake Fielder-Civil und nahm dessen Familiennamen Civil an[13][14]. Sie tritt jedoch weiterhin unter ihrem Geburtsnamen Winehouse auf. Musikalische Karriere Im Alter von 18 Jahren unterschrieb Winehouse ihren ersten Vertrag bei Island Records. Für ihr 2003 erschienenes Debütalbum Frank erhielt sie zwei Nominierungen für die Brit Awards sowie eine für den Ivor Novello Award. 2006 veröffentlichte sie ihr zweites Album, Back to Black. Am 8. Januar 2008 erreichte Back to Black erstmals die Spitzenposition der deutschen Albumcharts.[15] Winehouse war insgesamt sechsmal für den Grammy 2008 nominiert und erhielt die Auszeichnung in fünf Kategorien.[16] An der Grammy-Verleihung in Los Angeles konnte sie nur per Satellitenübertragung teilnehmen, da sie aufgrund ihrer Drogenproblematik zunächst kein Visum für die Einreise erhielt. Als eine Bewilligung ausgesprochen wurde, war der Termin zur rechtzeitigen Teilnahme schon überschritten.[17] Die bereits im Frühjahr 2007 veröffentlichte Single Rehab stieg im Februar 2008 nochmals in die Deutschen Single-Charts ein. Mitte Februar 2008 erreichte das Lied Platz 44. Zum einjährigen Charts-Jubiläum in Deutschland im März 2008 erhielt Back To Black Doppel-Platin, und Anfang März 2008 erreichte Rehab eine weitere Spitzenposition; nach 22 Wochen in den Charts erreichte er dann Platz 23. Winehouse sollte ursprünglich den Titelsong zum James Bond-Film Ein Quantum Trost singen[18], aufgrund ihres damaligen Gesundheitszustandes wurde die Arbeit an dem Titel jedoch eingestellt.[19] Ende Mai 2008 erhielt Winehouse den Ivor Novello Award für ihr Lied Love Is a Losing Game, das als bestes Lied in sowohl musikalischer als auch textlicher Hinsicht ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2007 wurde bereits ihr Song Rehab geehrt.[20] Am 27. Juni 2008 trat sie beim Benefizkonzert zu Ehren Nelson Mandelas an seinem 90. Geburtstag auf. Ende Juli 2008 wurde Winehouse als Wachsfigur im Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds verewigt.[21] Das Album Back To Black konnte in den Welt-Jahresendcharts 2007 den ersten Platz belegen mit mehr als 5,5 Millionen verkauften Einheiten. Im darauf folgenden Jahr 2008 erreichte das Album den zweiten Platz mit über 5,1 Millionen verkauften Alben. Somit gehört dieses Album zu den erfolgreichsten Alben der neusten Generation. Allein in Deutschland verkaufte es sich über eine Million Mal und erreichte somit 5-fach Platin. Gesundheitszustand Der Drogen- und Alkoholkonsum von Winehouse sorgt fortwährend für Schlagzeilen in den Boulevardmedien. Im Juli 2007 ließ sie auf ärztlichen Rat wegen eines „völligen Erschöpfungszustandes” kurzfristig mehrere Festivaltermine absagen. Am 9. August 2007 brach Winehouse zusammen und wurde deswegen ambulant behandelt. Ihr Management sprach erneut von „schwerer Erschöpfung”. Darüber hinaus kämpfte sie gegen Magersucht und Bulimie. Im Oktober 2007 wurde Amy Winehouse zusammen mit ihrem Ehemann im norwegischen Bergen wegen Besitzes von sieben Gramm Marihuana verhaftet. Sie kam gegen eine Geldbuße von 500 Dollar frei.[22] Allerdings musste sie sich am 29. Februar 2008 vor einem norwegischen Gericht wegen des Drogenbesitzes verantworten.[23] Ende November 2007 sagte Winehouse alle weiteren noch für 2007 geplanten Auftritte aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme ab.[24] Ende Januar 2008 begab sie sich in eine Entzugsklinik in London, nachdem zuvor ein Video veröffentlicht wurde, das sie beim Rauchen einer Crack-Pfeife zeigt.[25], [26] Laut Angaben ihres Vaters im Juni 2008 leidet sie unter dem Anfangsstadium eines Lungenemphysems, welches vor allem durch das Rauchen von Crack verursacht wurde.[27] Mode Neben ihrem musikalischen Talent fällt Winehouse auch durch ihr extravagantes Äußeres auf, womit sie teilweise stilprägend wirkte. So bewirkte sie ein Revival der Beehive-Frisur aus den 1960er Jahren und trug zur Popularität des Madonna-Piercings bei.[28] Karl Lagerfeld übernahm bei einer Chanel-Modenschau im Jahr 2007 sogar Winehouse’ Stil; die Models trugen Beehives und wurden wie Winehouse geschminkt.[29] Für ihr Auftreten wurde sie von Anna Wintour, der Chefredakteurin der US-Ausgabe der Vogue, gelobt und angeworben.[30] Jedoch wurde ihr Kleidungsstil von Richard Blackwell, der jährlich die Liste der am schlechtesten angezogenen Frauen im People Magazine veröffentlichte, stark kritisiert. Sie landete auf seiner Rangliste 2007 auf Platz 2 nach Victoria Beckham.[31] Musikstil Winehouse selbst ordnet sich unter Berufung auf TLC und Salt’N’Pepa im Soul-Genre ein.[3] Sie wandelt damit auf den Spuren der Londoner Mod-Kultur der 1960er Jahre: Soul als Ausdruck von Subversion und Eskapismus.[32] Dagegen schätzen die meisten Kritiker ihre Musik als Pop-Jazz oder zeitgenössischen Jazz ein. Auf ihrem zweiten Album Back to Black überwiegen Soul-Elemente mit deutlichen Anleihen bei Motown und der amerikanischen Musik der sechziger Jahre. Bei einigen Stücken des Albums (beispielsweise Rehab) wurde sie von den Dap-Kings begleitet, einer US-amerikanischen Band, die sich ebenfalls dem Soul und Funk der sechziger Jahre verschrieben hat.

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