Audrey Hepburn

Audrey Hepburn, Ralph Ueltzhoeffer Textportrait
Audrey Hepburn, Portrait/Porträt – Textportrait – Biographie: Ralph Ueltzhoeffer 2009 [DE] (Text: 08.06.10 Wikipedia.org) Audrey Hepburn (* 4. Mai 1929 in Ixelles/Elsene, Belgien; † 20. Januar 1993 in Tolochenaz bei Lausanne in der Schweiz; eigentlich Audrey Kathleen Hepburn-Ruston) war eine Schauspielerin britisch-niederländischer Herkunft […] Text: Audrey Hepburn (* 4. Mai 1929 in Ixelles/Elsene, Belgien; † 20. Januar 1993 in Tolochenaz bei Lausanne in der Schweiz; eigentlich Audrey Kathleen Hepburn-Ruston) war eine Schauspielerin britisch-niederländischer Herkunft. Leben Nach der Scheidung ihrer Eltern, des wohlhabenden englischen Bankiers Joseph Victor Anthony Hepburn-Ruston und der niederländischen Baronin Ella van Heemstra, lebte sie mit ihrer Mutter in den Niederlanden, wo sie die im Mai 1940 beginnende deutsche Okkupation miterlebte. Um die britischen Wurzeln ihrer Tochter zu verschleiern, änderte ihre Mutter während dieser Zeit den Namen „Audrey“ in „Edda“ um. Sie legte auch den Nachnamen des Vaters ab und hieß damit in dieser Zeit „Edda van Heemstra“. Durch den Mangel an Nahrungsmitteln und Heizmaterial litt ihre Gesundheit erheblich. Audrey Hepburn bekam sehr starken Keuchhusten. Nach Kriegsende zog sie mit ihrer Mutter nach England. Nach einer Ballettausbildung in London kam Audrey Hepburn bald nach Amerika, wo sie 1951 am Broadway Colettes „Gigi“ tanzte. Dort wurde die zierliche, grazile Frau für Hollywood entdeckt. Bereits für ihre erste Hauptrolle, in Ein Herz und eine Krone (mit Gregory Peck), erhielt sie am 26. März 1954 einen Oscar als beste Hauptdarstellerin. Im Hollywood der 1950er Jahre war die „grazile Elfe“ Hepburn ein willkommener Kontrapunkt zum üppigen Schönheitsideal einer Marilyn Monroe. Sie eroberte das Publikum im Sturm und hatte großen Einfluss auf die Mode: weite, wippende Röcke, das kleine Schwarze, etwas zu große Sonnenbrillen, das „Nickytuch“, knöchellange 7/8-Hosen und flache Ballerinaschuhe waren ihre Markenzeichen und wurden bald von Teenagern weltweit getragen. 1953 lernte Hepburn den französischen Modedesigner Hubert de Givenchy kennen, der fortan ihre Garderobe kreierte. Sie wurde ihm Muse und bevorzugtes Model und trug seine eleganten Kostüme in ihren Filmen. Billy Wilder sagte über sie: „Das Mädchen wird den Busen noch völlig aus der Mode bringen“. Grab von Audrey Hepburn in Tolochenaz (Schweiz)1954 heiratete sie Mel Ferrer, ihren späteren Filmpartner in Krieg und Frieden. 1960 bekamen sie einen Sohn, Sean Hepburn Ferrer. Dieser lebt heute mit seiner Familie in der Toskana und in der Nähe von Los Angeles. Die Ehe wurde 1968 geschieden. Im folgenden Jahr heiratete sie den italienischen Psychiater Andrea Dotti, mit dem sie auch einen Sohn hatte (Luca Dotti, * 1970), doch auch diese Ehe scheiterte. Während sie mit Ferrer verheiratet war, hatte sie drei Fehlgeburten erlitten. 1980 lernte sie den Holländer Robert Wolders kennen, mit dem sie bis zu ihrem Tod meist in der Schweiz zusammenlebte. Audrey Hepburn war unter anderem mit William Holden, Gregory Peck, Humphrey Bogart, Fred Astaire, Cary Grant und Gary Cooper auf der Leinwand zu sehen. Einer ihrer berühmtesten Filme ist die Darstellung der lebenshungrigen Holly Golightly in Frühstück bei Tiffany (1961), nach einer Erzählung von Truman Capote. Ende der 1960er Jahre beendete Hepburn ihre Filmkarriere fast völlig und erschien nur noch in großen Abständen auf der Leinwand. Ihre letzte Rolle war die eines Engels in dem Film Always (1989) von Steven Spielberg. 1988 wurde sie von der UNICEF zur Sonderbotschafterin ernannt. Gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Robert Wolders und dem Fotografen John Isaac reiste sie bis kurz vor ihrem Tod in folgende Länder, um Projekte von UNICEF zu unterstützen: Äthiopien, Sudan, Somalia, El Salvador, Honduras, Mexiko, Venezuela, Ecuador, Bangladesch, Vietnam und Thailand.Nach ihren Reisen sammelte sie Geld auf Wohltätigkeitsveranstaltungen in Europa und den USA, wo sie diese Projekte vorstellte. Sie starb 1993 in ihrem Haus am Genfersee an Darmkrebs und wurde in Tolochenaz in der Schweiz beigesetzt. 1999 wurde ihr Leben für einen amerikanischen Fernsehsender verfilmt, mit dem Titel „The Audrey Hepburn Story“: die Hauptrolle übernahm Jennifer Love Hewitt, die den Film auch mitproduzierte. Im April 2006 wurde sie von den Lesern des britischen Magazins „New Woman“ zur schönsten Frau aller Zeiten gewählt. MD-11 „Audrey Hepburn“ Trivia Ihre Mutter beschloss nach dem Krieg angesichts der Nazigräuel, in die auch Mitglieder ihrer Familie in Holland verwickelt waren, ihren Namen und sämtliche adeligen Namen und Titel oder sonstige Ansprüche wie Erbfolge usw. abzulegen und bürgerlich zu werden. Während des Krieges pflegte sie als Krankenschwester den verwundeten Soldaten Terence Young, späterer Regisseur dreier James-Bond-Filme. 20 Jahre später spielte sie unter seiner Regie die weibliche Hauptrolle in dem Film „Warte, bis es dunkel ist“. Eine McDonnell Douglas MD-11 der KLM Royal Dutch Airlines, die seit 1994 im Dienst ist, trägt den Namen „Audrey Hepburn“. Die Deutsche Post wollte 2001 eine Wohlfahrtsmarke Audrey Hepburn herausbringen. Das gewählte Motiv, das Hepburn mit Zigarette zeigt, wurde jedoch von ihren beiden Söhnen beanstandet, weil es nicht mit den Zielen ihrer Stiftung Audrey Hepburn Children’s Fund vereinbar sei. Deshalb musste die Briefmarke kurz vor Ausgabe zurückgezogen werden. Es sind jedoch mindestens fünf Marken in Umlauf gekommen; sie gelten in der Philatelie als besonders kostbare „moderne Rarität“. Audrey Hepburn war mit der Schauspielerin Katharine Hepburn (1907–2003) weder verwandt noch verschwägert. Filmografie 1951: Mit Küchenbenutzung (Young wives‘ tale) – Regie: Henry Cass 1951: Wer zuletzt lacht (Laughter in paradise) – Regie: Mario Zampi 1951: Einmal Millionär sein (The Lavender Hill Mob) – Regie: Charles Crichton 1952: Die Verblendeten (Secret People) – Regie: Thorold Dickinson 1952: Musik in Monte Carlo (Nous irons à Monte Carlo) – Regie: Jean Boyer 1953: Ein Herz und eine Krone (Roman Holiday) – Regie: William Wyler 1954: Sabrina (Sabrina) – Regie: Billy Wilder 1956: Krieg und Frieden (War and peace) – Regie: King Vidor 1957: Ein süßer Fratz (Funny face) – Regie: Stanley Donen 1957: Ariane – Liebe am Nachmittag (Love in the Afternoon) – Regie: Billy Wilder 1959: Geschichte einer Nonne (The nun’s story) – Regie: Fred Zinnemann 1959: Tropenglut (Green mansions) – Regie: Mel Ferrer 1960: Denen man nicht vergibt (The unforgiven) – Regie: John Huston 1961: Frühstück bei Tiffany (Breakfast at Tiffany’s) – Regie: Blake Edwards 1961: Infam (The children’s hour) – Regie: William Wyler 1962: Zusammen in Paris (Paris when it sizzles) – Regie: Richard Quine 1963: Charade (Charade) – Regie: Stanley Donen 1964: My Fair Lady – Regie: George Cukor (mit Rex Harrison) 1966: Wie klaut man eine Million? (How to steal a million) – Regie: William Wyler 1967: Zwei auf gleichem Weg (Two for the road) – Regie: Stanley Donen 1967: Warte, bis es dunkel ist (Wait Until Dark) – Regie: Terence Young 1976: Robin und Marian (Robin and Marian) – Regie: Richard Lester 1979: Blutspur (Bloodline) – Regie: Terence Young 1981: Sie haben alle gelacht (They all laughed) – Regie: Peter Bogdanovich 1986: Liebe Diebe killt man nicht (Love among thieves) – Regie: Roger Young 1989: Always – Der Feuerengel von Montana (Always) – Regie: Steven Spielberg Auszeichnungen Audrey Hepburns Stern auf dem Hollywood Walk of FameOscar für: 1953: Roman Holiday/Ein Herz und eine Krone 1993 (postum): Jean Hersholt Humanitarian Award im Rahmen der Oscar-Verleihungen zusammen mit Elizabeth Taylor Oscar-Nominierungen für: 1954: Sabrina 1959: Die Geschichte einer Nonne 1961: Frühstück bei Tiffany 1967: Warte bis es dunkel ist 1991 bekam sie zudem einen Bambi. 1992 erhielt sie die Freiheitsmedaille („The Presidential Medal of Freedom“), die höchste zivile Auszeichnung in den USA. Siehe auch Kurt Frings Literatur Yann-Brice Dherbier (Hrsg.): Audrey Hepburn – Bilder eines Lebens, Geleitwort: Hubert de Givenchy, ergänzender biografischer Essay: Axelle Emden, Henschel Vlg., Berlin 2007, ISBN 978-3-89487-581-7. 192 S. Großbildband, vorwiegend s/w-Aufnahmen, einige wenige in Farbe. Sean Hepburn Ferrer: Audrey Hepburn: Melancholie und Grazie. Henschel, Berlin 2004, ISBN 3-89487-475-9. Berndt Schulz: Audrey Hepburn. Lolita der H-Linie., in Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz, Karsten Witte: Die Unsterblichen des Kinos. Band 2: Glanz und Mythos der Stars der 40er und 50er Jahre. S. Fischer, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-596-23658-4, S. 202–209. Donald Spoto: Audrey Hepburn– Ein Leben, Krüger Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-8105-1863-7, 399 S., mit s/w-Aufnahmen. Norbert Stresau: Audrey Hepburn: Ihre Filme – ihr Leben. Heyne, München 1993, ISBN 3-453-86085-3. Filmdokumentationen Audrey Hepburn – Ein Star auf der Suche nach sich selbst. TV-Dokumentation von Gero von Boehm. Deutschland 2004, ZDF, 52 Minuten Audrey Hepburn Remembered. TV-Dokumentation von Gene Feldman und Suzette Winter. USA 1993, 62 Minuten Legenden: Audrey Hepburn. ARD 1. August 2006 21:45 (45 Minuten über einen außergewöhnlichen Charakter mit dem Titel der „schönsten Frau aller Zeiten“) Zitate „Wenn man im Mittelpunkt einer Party stehen will, darf man nicht hingehen.“ – Audrey Hepburn „For Attractive lips, speak words of kindness, For lovely eyes, seek out the good in people, For a slim figure, share your food with the hungry, For Beautiful hair, let a child run their fingers through it once a day, For poise, walk with the knowledge that you never walk alone. People, more than things, have to be restored, renewed, revived, reclaimed, and redeemed. Remember, if you ever need a helping hand, you will find one at the end of each of your arms. As you grow older, you will discover that you have two hands, one for helping yourself and the other for helping others.“ – Audrey Hepburn.

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Eine Antwort zu “Audrey Hepburn

  1. Hat dies auf KUNST MAGAZIN rebloggt und kommentierte:

    Im internationalen grenzenlosen Getümmel der Kunststile hat auch Japan längst Anschluß gefunden. Eine typisch japanische Kunst wird man also nicht (mehr?) finden, werden doch bei einer übernommenen Kultur zumindest die Akzente der ursprünglichen Inhalte und Bedeutungen verschoben, so daß allenfalls noch einige Eigenheiten auszumachen sind.

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