Horst Antes

Horst Antes, Ralph Ueltzhoeffer Textportrait
Horst Antes, Portrait – Textportrait: Ralph Ueltzhoeffer 2010 [DE] (Text: 17.09.10, Quelle: Wikipedia.org) Biographie: Horst Antes ( * 28. Oktober 1936 in Heppenheim) ist ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer. Leben und Werk [Bearbeiten] Horst Antes studierte von 1957 bis 1959 bei HAP Grieshaber an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe Malerei […] Text: Horst Antes ( * 28. Oktober 1936 in Heppenheim) ist ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer. Leben und Werk [Bearbeiten] Horst Antes studierte von 1957 bis 1959 bei HAP Grieshaber an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe Malerei. Durch Grieshaber gehörte er zu einer Gruppe von Malern mit eigenständigen Profilen, wie Hans Baschang, Walter Stöhrer und Heinz Schanz. An der Karlsruher Akademie ist er seit 1967 Professor für Malerei und leitet eine Malklasse. 1962 hielt er sich in Florenz (Villa Romana), 1963 in Rom (Villa Massimo) auf, wo der Kopffüßler erstmals dreidimensional ausgestellt wurde. 1966 entwarf er Metallplastiken für einen Garten der sieben Denkmäler der Lüste, die Antes 1967 anlässlich der Bundesgartenschau für den Botanischen Garten in Karlsruhe ausstellte. 1968 erhielt er eine Gastprofessur an der Hochschule für Bildende Künste (heute Universität der Künste) in Berlin. Seit 1983 ist er Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg. Ausgehend von der informellen Nachkriegsmalerei suchte Horst Antes als einer der ersten Pioniere der gegenständlichen Malerei nach neuen Möglichkeiten der figurativen Malerei, wobei er in Willem de Kooning, der informelle und figurative Elemente verknüpfte, ein Leitbild fand. Er ist Mitbegründer der neuen figurativen Malerei in Deutschland. Kennzeichnend sind seine ab 1962 entstandenen Kopffüßler, bei denen Anregungen durch die Katchina-Puppen der Puebloindianer eine Rolle spielten, die lange Zeit sein einziges Motiv waren. Ein Kopffüßler, eine sogenannte „Kunstfigur“, besitzt keinen Hals, wenig Brust und Bauch. Kopf und Füße scheinen in eins überzugehen. Horst Antes war Teilnehmer der documenta III (1964), der 4. documenta (1968), und auch der documenta VI im Jahr 1977 in Kassel. Er lebt und arbeitet in Karlsruhe, Berlin und Castellina in Chianti (SI) in Italien. Ausstellungen [Bearbeiten] 1993: Antes Bilder 1959–93, Bayerische Staatsgemäldesammlungen , München 2002: Horst Antes und der malerische Aufbruch in den 1960er Jahren, Sprengel Museum Hannover 2004: Horst Antes and Kachinas, Takamatsu City Museum of Art; Itami City Museum of Art; Iwate Museum of Art; Iwaki City Art Museum; The Museum of Modern Art, Hayama 2004: Interieurs, Kunstmuseum Bayreuth 2006: Horst Antes. Das frühe Werk. Bilder und Zeichnungen aus Privatbesitz, Villa Wessel, Iserlohn 2006: Und morgen mal’ ich vielleicht ein Bild, Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall Preise [Bearbeiten] Horst Antes: Der Ring – Die Fresser – Die Insel auf dem Bertha-von-Suttner-Platz in Düsseldorf. 1959: Kunstpreis der Stadt Hannover (Pankover-Preis) 1960: Stipendium Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft 1961: Kunstpreis Junger Westen der Stadt Recklinghausen 1962: Stipendiat der Villa Romana in Florenz 1963: Stipendiat der Villa Massimo in Rom 1966: Stipendium der Aldegrever Gesellschaft, Münster 1966: Preis für Malerei, XXXIII. Biennale Venedig 1989: Hans-Molfenter-Preis der Landeshauptstadt Stuttgart 1991: Hessischer Kulturpreis, Wiesbaden 1992: Großer Preis der Biennale de São Paulo Werke [Bearbeiten] Blaue Figur, 1962, Städelsches Kunstinstitut, Frankfurtam Main Grüne Figur, 1963, Öl auf Leinwand, 130 x 90 cm, Sprengel Museum Hannover Figur mit rotem Band, 1962/63, Öl auf Leinwand 100 x 81,2 Neue Pinakothek (Bayrische Staatsgemäldesammlungen), München Drittes Landschaftsbild, 1968, Aquatec auf Leinwand Museum Ludwig, Köln Der Ring – Die Fresser – Die Insel, 1991, Skulpturenensemble in Edelstahl, Düsseldorf-Oberbilk Literatur [Bearbeiten] Reinhold Hohl: Skulptur im 20. Jahrhundert. Ausstellung im Wenkenpark, Riehen/Basel. 10. Mai bis 14. September 1980. Werner Druck AG, Basel 1980, ISBN 3-85979-011-4 (formal falsche ISBN) Horst Antes, Wolfgang Haberland: Kachina-Figuren der Pueblo-Indianer Nordamerikas aus der Studiensammlung Horst Antes, Badisches Landesmuseum, Karlsruhe, 1980, ISBN 3-92260801-9 Dietrich Mahlow: 100 Jahre Metallplastik. 2 Bände. Metallgesellschaft AG, Frankfurt 1981, ISSN 0369-2345 Dieter Honisch (Vorw.): 1945 1985. Kunst in der Bundesrepublik Deutschland, (Nationalgalerie, Staatliche Museen, Preußischer Kulturbesitz, Berlin), Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1985, ISBN 3-87584-158-1 Donald Burton Kuspit, Volker Huber: Horst Antes, Hatje Cantz, 2006, ISBN 978-3-77571766-3.

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