Tracey Emin


Tracey Emin, Portrait – Textportrait: Ralph Ueltzhoeffer 2011 [DE] (Text: 24.07.11, Quelle: Wikipedia.org) Biographie: Tracey Emin (* 3. Juli 1963 in Croydon, London) ist eine britische Künstlerin. Leben und Karriere [Bearbeiten]Die in Margate aufgewachsene Emin gehört zu den Young British Artists (YBAs). Die Tochter einer englischen Mutter und eines türkisch-zypriotischen Vaters besuchte eine Mode- und mehrere Kunstschulen. Sie studierte am Maidstone College of Art und am Royal College of Art in London. Sie ist bekannt für ihre autobiografische Kunst und provoziert oftmals das Interesse der Medien. Eines ihrer Werke, My Bed (Mein Bett), wurde 1999 in die renommierte Turner Prize-Ausstellung aufgenommen. Es bestand aus ihrem ungemachten Bett, benutzten Kondomen und blutverschmierter Unterwäsche. Emin hat eine Professur für „Confessional Art“ an der European Graduate School in Saas-Fee, Schweiz inne.[1] Gemeinsam mit Jochen Poetter leitet sie dort einen jährlichen Sommer-Workshop. Im März 2007 wählte die Royal Academy of Arts (London) Emin zum Mitglied. David Bowie verglich Emin mit „William Blake als Frau, geschrieben von Mike Leigh“. Kritiker beschreiben ihre Kunst als Sammlung von Leidenschaft, Verlangen und Leben, gepaart mit roher Offenheit. Das Kunstmuseum Bern widmete im März 2009 Emin eine Retrospektive über ihr Werk der letzten zwei Jahrzehnte. Die Ausstellung zeigt fahnengroße, mit Parolen verzierte Teppich-Stickereien, Malerei, Videos und Installationen, sowie das bekannte Bett. Ob es der Konzeptkunst zuzuordnen sei oder doch eher der „Persönliche Mythologien“ Richtung bleibt umstritten. In Bern debattierte man darüber, ob Emin „irgendwo zwischen Andy Warhol und Joseph Beuys anzusiedeln sei“.[2] Werke (Auswahl) [Bearbeiten]Exploration of the Soul 1996: Everyone I have ever slept with 1963-95 * Fighting For Love The Last Thing I Said Is Don’t Leave Me Here * 1999: My Bed The Interview No Chance The Hut * Singing Bird Buch: Strangeland: Hodder & Stoughton 2006; Deutsche Ausgabe Blumenbar Verlag 2009 Emins Arbeiten waren in Einzelausstellungen in den USA, in Japan und Deutschland zu sehen. * Ein Brand in einem Londoner Lagerhaus zerstörte in der Nacht zum 24. Mai 2004 ihre Werke Everyone I have ever slept with 1963–95, The Last Thing I Said Is Don’t Leave Me Here und The Hut.[3] Weblinks [Bearbeiten]Tracey Emin bei lehmannaupin.com Tracey Emin Faculty Page an der European Graduate School mit Biografie und Bibliografie Fotos: Everyone I have ever slept with 1963–95 Tracey Emin bei artfacts.net Informationen zu Tracey Emin im BAM-Portal Literatur von und über Tracey Emin im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Einzelnachweise [Bearbeiten] Tracey Emin Faculty Page an der European Graduate School (Online 8. Juni 2010) Deutschlandfunk vom 19. März 2009: Ungemachte Betten Die britische Künstlerin Tracey Emin im Kunstmuseum Bern Vorhersehbare Katastrophe?

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2 Antworten zu “Tracey Emin

  1. Pingback: Tracey Emin Portrait | wordpress

  2. Hat dies auf KUNST MAGAZIN rebloggt und kommentierte:

    Dementsprechend wichtig ist die „Monoha‘-Bewegungder Materialkunst, in der sich die Avantgardisten bereits in den siebziger Jahren von westlichen Stilvorstellungen absetzten und besonders im Bereich der Skulptur Neues wagten.

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