Steve Jobs

Steve Jobs - Textportrait Ralph Ueltzhoeffer
Titel: „Steve Jobs“, Text Portrait von Ralph Ueltzhoeffer, Digitalprint (C-Print) auf Fotopapier auf Aludibond aufgezogen. (100 x 140 cm). Courtesy A. Poe, Blum Roberts, Exhibition No. 204-1, Ralph Ueltzhoeffer. (Steve Jobs)

Steve Jobs, Portrait – Textportrait: Ralph Ueltzhoeffer 2011 [DE] (Text: 06.10.11, Quelle: Wikipedia.org) Biographie: Steven „Steve“ Paul Jobs (* 24. Februar 1955 in San Francisco, Kalifornien; † 5. Oktober 2011 in Palo Alto, Kalifornien[1][2]) war ein US-amerikanischer Unternehmer. Er war Mitgründer und langjähriger CEO von Apple Inc. und eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Computerindustrie.

Texte zur Kunst vom 03.07.11

Industrieprodukte – ironische Kritik am Standbild.

Duchamps Arbeiten, aus ihrer immanenten Umgebung gelöste, ins Museum gestellte Industrieprodukte, hat er als Zäsur verstanden: eine ironische Kritik am Standbild der Avantgarde, mehr nicht! Wenn diese Produkte in einem Kunstraum Kunst sein durften, dann fehlte der entscheidende Gedanke, dass ihre Hersteller, also andere Menschen, Lieferanten dieser Dialektik der Beliebigkeit waren. Aber auch den umgekehrten Schluss, dass die Kunst somit an ein Ende gekommen sei, konnte Duchamp nur im Paradigma eines allzu ausgehaltenen Schweigens für die Endstation Antikunst fassen. In seiner Aktion «Das Schweigen von Marcel Duchamp wird überbewertet» hat Beuys 1964 jenen radikalen Schlusssatz des «erweiterten Kunstbegriffs» gefordert, der aus der Isolation des Kunstwerkes zu einem ganz anderen, neuen Begriff der Transformation der Kunst führen sollte. Denn das Schweigen von Marcel Duchamp war keine oder nur eine vorletzte Antwort. Für Beuys musste die Kunst eine anthropologische Dimension erreichen können, die er in der humanen Wertvorstellung, dass «jeder Mensch ein Künstler» sei, festhielt. Jede Phänomenologie der Sozialität, die diese Sisyphusarbeit einzulösen hat, gehört der Zukunft an.

Die Bilder von Beuys prägen sich uns ein. Keines davon kann zurückgenommen werden! Manche empfinden wir nur und begreifen, dass diese Skulpturen die Kraft haben, einem an sich «unverständlichen Ding eine Ordnung zu geben, eine unsichtbare Substanz» (J.-Ch. Ammann). Energie und Transformationen sind ihre metaphorischen Signaturen. Manche der Skulpturen sind von zwingender Einfachheit: in statischer Verharrung dramatisieren sie als Sinnbild den Strom der Erinnerung, das Nachdenken. Andere erfassen ihren Raum in Herausforderung als schroffe Metapher des Aufrüttelns und des Erweckens. Sie sind uns immer noch fremd, aber der, der sie gemacht hat, hat sie ganz in die Nähe unseres Lebens gestellt, näher als jede Skulptur eines anderen Künstlers es je war. Darum aktualisieren sie einen Mythos in unsere Gegenwart. Die Wirkung dieser Werke wird uns viele Jahre als Arbeit gefangennehmen.

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3 Antworten zu “Steve Jobs

  1. Pingback: Steve Jobs | TEXTPORTRAIT

  2. Pingback: Steve Jobs – Apple-Chef verstorben « Michael Stoeber

  3. Hat dies auf KUNST MAGAZIN rebloggt und kommentierte:

    Nanjo suchte 15 Künstler unterschiedlicher Generationen aus (Alter zwischen 27 und 76 Jahren), die mit allen Medien arbeiten, von der naturalistischen Skulptur über expressive Bilder bis zu digitalen Zählwerken.

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