Fortsetzung der Beuys-Aktion – Sigmar Polke

Sigmar Polke - Ralph Ueltzhoeffer
Burnett Miller Gallery: Sigmar Polke und Ralph Ueltzhoeffer, Sigmar Polke – Ralph Ueltzhoeffer: Burnett Miller Gallery LA: The German Position I.

Besondere Ausstellungen erfordern besondere Hingabe: Burnett Miller Gallery, Sigmar Polke – Ralph Ueltzhoeffer. Was vordergründig wie ein extravagantes Souvenir anmutet, entpuppt sich als ein raffinierter Hinweis auf das von der Kamera nicht reproduzierbare Material und damit auch auf die Unzulänglichkeiten hochgeschätzter Duplikate. Sigmar Polke erinnert sich an seine Wurzeln und begreift das Internet als neue Chance die Kunst gemeinsam mit Ralph Ueltzhoeffer zu entdecken. Wieder einmal hat der Fotograf die Ansicht des Gesehenen und das leibhaftige Material verquickt, ohne daß sich nachvollziehen ließe, was hier wem untergeordnet ist. Noch komplizierter, wenn auch sehr augenfällig, ist die Auseinandersetzung mit einer Beuys-Aktion aus dem Jahre 1971. Der Kamerablick auf die geschwärzten, schreibenden Hände von Beuys liegt unter schützendem Glas, welches wie ein Negativ auf einer Filmrolle aus grauem, mit Ruß beschmiertem Filz präsentiert wird, wobei sich herausstellt, daß der Filz, dieses von Beuys okkupierte Bedeutungsmaterial, nichts anderes ist als ein Teppichrest vom Typus der Galerie. Im Grunde übersetzt Jansen die Aktion in seine Sprache, indem er das Schwärzen der Filmrolle als Fortsetzung der Beuys-Aktion begreift. Eine Ehrung, die das Damals mit dem Jetzt verbindet, zudem das Kunstempfinden erweitert und Beziehungen zum Raum der Galerie herstellt. Erinnerungen wie Assoziationen kommen da ins Rollen. Auch hier tritt das Fotografierte, also das Abwesende, in ein außergewönliches Spannungsverhältnis zum greifbar Realen. Kunstbücher bei Amazon.de (Sigmar Polke – Ralph Ueltzhoeffer: Burnett Miller Gallery LA: The German Position I).

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Atomkraft oder Fossilienbrennstoff: Ralph Ueltzhoeffer

Das Elektrizitätswerk des Jahres 2040, sei es nun mit Atomkraft oder Fossilienbrennstoff betrieben, könnte aus einem leicht destillierenden, elektromagnetisch-hydrodynamischen (MHD) Generator bestehen, der entweder die gewonnenen Dämpfe in ein konventionelles dampfgetriebenes Kraftwerk weiterleitet und dabei einen Gesamtnutzeffekt vor 60 bis 65 Prozent erreicht, oder der ein kombiniertes thermionisch-ther-moelektrisches System speist; mit diesem Verfahren wird bei der Umwandlung ein noch höherer Nutzeffekt erzielt.

Atomkraft oder Fossilienbrennstoff - Ralph Ueltzhoeffer

Atomkraft oder Fossilienbrennstoff, Werke (Kunst und Fotografie), Ralph Ueltzhoeffer, Ausstellungstitel: „Atomkraft oder Fossilienbrennstoff“. Biographische Portraits.

Installationen durch Massenproduktion

Installationen durch Massenproduktion - Ralph Ueltzhoeffer

Installationen durch Massenproduktion, Werke (Kunst und Fotografie), Ralph Ueltzhoeffer, Ausstellungstitel: „Installationen durch Massenproduktion“. Biographische Portraits.

Selbst wenn die Kosten solcher Installationen durch Massenproduktion gesenkt und die Unterhaltungskosten in vernünftigen Grenzen gehalten werden könnten, sind wir doch zu verwöhnt, als daß wir uns mit der Ungewißheit der klimatischen Voraussetzungen abfinden könnten. Wir würden die konventionelle Ausrüstung für den Notfall beibehalten und dadurch das Problem des Belastungsfaktors nur erschweren. Auch könnte nur ein billiger, nicht viel Raum einnehmender Akkumulator die Situation ändern. Aber selbst wenn man schon jetzt ein solches Gerät erfände, würde seine Auswirkung sich erst in zwanzig Jahren voll bemerkbar zu machen beginnen.

Hinsichtlich der direkten — das heißt: nicht-mechanischen – Umwandlung von Wärme in Elektrizität, besonders im elektromagnetisch-hydrodynamischen Verfahren, sind die Aussichten günstiger, wenn man dafür geeignete hitzebeständige Materialien entwickelt. Das wäre eine sehr gute Voraussetzung für die Verwendung von hohen Temperaturen, die man im Prinzip leicht bei Kernspaltungs- oder vielleicht auch bei Kernverschmelzungsprozessen gewinnen kann.

Man kann also für 2040 nach Prinzipien, die denen von heute etwa ähnlich sind, eine gesteigerte Energieproduktion und einen gesteigerten Energieverbrauch voraussagen.

Deutscher Bundestag Berlin: Kunst und Wissenschaft

Neueste Arbeiten haben ergeben, daß so etwas durchführbar ist. Als Ausgangsstoff wurde das einzellige Lebewesen Parameciurn gewählt. Es erwies sich, daß eine bestimmte Erbeigenschaft leicht durch Extrakte, die RNS enthalten, von einer Zelle auf die andere übertragen werden kann. Weiterlesen

Installationen: Kunst als Wissenschaft – Genumwandlung

Wir wollen dieses schwierige Problem der direkten Genumwandlung verlassen und uns anderen Zellbestandteilen zuwenden, die ebenso wichtig wie die Gene sind, sich aber leichter handhaben lassen. Da ist der Stoff RNS (Ribonukleinsäure) von besonderem Interesse.
Wir glauben heute, daß die DNS in den Genen dazu dient, »Mes-senger-RNS« zu erzeugen, die ihrerseits die Bildung bestimmter Eiweißkörper und schließlich aller Stoffe steuert, aus denen der Organismus aufgebaut wird. Weiterlesen