Internet, ein Geschenk an die Kunst

Die Veränderungen die mit der globalen Vernetzung einher gehen sind mittlerweile nicht mehr zu übersehen. Das trojanische Pferd hat sich selbst platziert und hält den Kunstbetrieb in Atem. Wir erinneren uns wehmütig an die Zeit zurück als Kunstkartellabsprachen noch ihre Wirkung ganz entfaltet haben. Wir erinneren uns an Gerhard Richter oder an den Börsenmakler Jeff Koons – „Ich habe sie alle gekauft“.

Schön war die Zeit, als sich Investitionen noch gelohnt haben! Das Internet stutzt nicht nur Plattenfirmen auf ihren wahren Wert zurück vielmehr kann unser aller Gedächtnis doch recht unbequem werden wenn es um Verlage wie Cantz, Kunstmagazine wie Art oder Kunstforum geht. Das Interesse an der Kunst hat sich verlagert und ist als Weranlage mehr als fragwürdig. Das Hochkaufen eines Künstlers verträgt sich nicht mehr mit seinem wahren Wert da das Internet eine gläserne Kunst bietet und mündige, informierte Bürger hervorbringt.

Internet -Projekte schaffen Abhilfe, der öffentliche Raum gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Künstler wie der Medienkünstler Ralph Ueltzhoeffer schaffen mit Kunstprojekte wie das Internetprojekt „Textportrait“ neuen Raum für die Kunst. Mehr Demokratie in der Kunst war schon lange überfällig und an der Zeit.

[…] Kunst im Internet, „Internet als Kunst“. Die globale Vernetzung gibt uns zunehmend Rätsel auf. Als Präsentationsplattform von der Kunst gerade mal zwangweise akzeptiert läuft alles aus dem Ruder! Alte Seilschaften aus Galerien-Geld-Kuratorengeschreibsel wanken auf ihren gekauften Säulen der Biennalenmafia, Museums-ankaufsmaschinerie und drohen einzustürzen. Nicht die Kunst verflucht das Internet, der Kunstbetrieb steckt in der Krise. Internetkünstler wie Ralph Ueltzhoeffer zeigen mit dem Kunstprojekt „TEXTPORTRAIT“ was in der Kunst sich so verbirgt. Der Frage nachgehend in wie weit Warheit und Lüge unsere Identität aufweicht präsentiert Ueltzhoeffer ein unüberschaubares Konstrukt von scheinbaren Zusammenhängen die sich analog unseres Kunstbetriebes selbst entlarven. Die verlorene Identität (MISSING). Glow 2009 Ralph Ueltzhoeffer, Medium Internet: Ralph Ueltzhoeffer, Ausstellungen: Ralph Ueltzhoeffer, Ralph Ueltzhoeffer, Asperger Gallery Berlin. […]

Jeff Koons / Artist

Künstler Jeff Koons im Kunst Kultur Forum. Unter der Rubrik aktuelle Kunst/Künstler: „Jeff Koons“ – Modern Art, Zeitgenössische Kunst und Kunstprojekte. Online-project: Text-Portrait; Jeff Koons von Laura May – Ralph Ueltzhoeffer (www.ueltzhoeffer.de). Weiterlesen

Cindy Sherman – Museum Ludwig

Cindy Sherman

Künstler Cindy Sherman im Kunst Kultur Forum. Unter der Rubrik aktuelle Kunst/Künstler: „Cindy Sherman“ – Modern Art, Zeitgenössische Kunst und Kunstprojekte.

Cindy Sherman wurde 1954 in Glen Ridge, New Jersey.

Kunst und Amerika um 1970 (Hyper Real).

Museen: 22.10.10 – 13.02.11 MUMOK Wien | 13.03.11 – 19.06.11 Ludwig Forum, Aachen | 28.07.11 – 23.10.11 Ludwig Museum Budapest.

PRESSETEXT: Erste gemeinsame Ausstellungs-Reihe der Ludwig-Museen in Aachen, Wien und Budapest.

Mit einem Festakt zur Ausstellungseröffnung von Hyper Real – Kunst und Amerika um 1970 begeht das Ludwig Forum Aachen am 13. März 2011 sein 20-jähriges Bestehen. Schon die dem Ludwig Forum vorausgegangene Neue Galerie – Sammlung Ludwig in Aachen konnte zu ihrer Eröffnungsausstellung 1970 aus den umfangreichen eigenen Beständen des Fotorealismus schöpfen. In 2011 wird das „Mutterhaus“ der Sammlung Ludwig, die sich inzwischen über 19 Institutionen weltweit erstreckt, zum Verbindungsglied einer internationalen Ausstellungsreihe in drei Akten: Nach der Hyper Real-Ausstellung am MuMok Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig in Wien und vor dem finalen Ausstellungsbeitrag im Ludwig Muzeum Budapest (28.7. – 23.10.2011) wird sich das Ludwig Forum speziell den US-amerikanischen Realismus- Strömungen in Malerei, Fotografie und Skulptur um 1970 widmen.

Ausstellungsschwerpunkt in Aachen: Hyper Real – Kunst und Amerika um 1970 beleuchtet die künstlerische Reflexion des „American Way of Life“ im Kontext gesellschaftspolitischer Entwicklungen, wie des Vietnam-Krieges, der Civil-Rights-Bewegung und der Nixon-Ära. Besondere Bedeutung wird den Realismen der amerikanische Nachkriegskunst auch rezeptionsgeschichtlich – vor dem Hintergrund der Kasseler documenta 5 von 1972 – zukommen. Zahlreiche Zeitdokumente wie Plakate, Bücher, Filme und Schallplatten gewähren den Besuchern darüber hinaus lebendige Einblicke in den US-amerikanischen Lebensalltag der 1970er Jahre. Für die atmosphärische Einbettung der Kunstwerke am Ludwig Forum Aachen wird das österreichische Büro feld72 eine eigene Ausstellungsarchitektur entwickeln.

Variationen der Sehschärfe in Malerei, Fotografie und Skulptur: Bekannt wurden die amerikanischen Fotorealisten vor allem durch die spiegelglatten Oberflächen der Konsumgüterindustrie. Neben detailgetreuesten Leinwand-Wiedergaben auf Hochglanz polierter Autoradkappen (Don Eddy), amerikanischer Wohnwagen (Ralph Goings) und verglaster Hochhaus-Foyers (Richard Estes) nimmt die Ausstellung auch die künstlerischen Verweise auf gesellschaftspolitische Konflikte in Augenschein: Konzeptuelle Fotoarbeiten spiegeln die Eintönigkeit der suburbanen Wohngegenden (Dan Graham) und Highways (Ed Ruscha) wider oder katapultieren die ungeschönte Vietnamkriegsrealität in die Wohnzimmer der amerikanischen Bevölkerung (Martha Rosler). Frappierend lebensnahe Darstellungen von oft marginalisierten Menschengruppen (Duane Hanson) tragen der Kunst des Fotorealismus auch im Medium Skulptur Rechnung. Insgesamt werden in der Aachener Ausstellung 100 Künstler mit rund 250 Werken vertreten sein, die zum Großteil aus den Sammlungen von fünf Ludwig-Museen stammen. Externe private und öffentliche Leihgaben ergänzen den Bestand. Insbesondere der Bereich Fotografie ist durch herausragende Leihgaben vertreten: Wiiliam Eggleston, Lewis Baltz, Stephen Shore und Gary Winogrand betonen den Stellenwert des Mediums innerhalb der amerikanischen Kunst.

Fotorealismus als Herzstück der Sammlung Ludwig: Die von Peter und Irene Ludwig seit 1957 für die Öffentlichkeit zusammengetragene Kunstsammlung gilt als eine der weltweit bedeutendsten ihrer Art. Sie hat maßgeblich zum Erfolg großer amerikanischer Kunstströmungen wie der Pop Art und des Fotorealismus in der deutschen und europäischen Kunstrezeption beigetragen. Die Ausstellungskooperation Hyper Real war bereits vor dem plötzlichen Tod Irene Ludwigs am 28. November 2010 in ihrer Geburtsstadt Aachen von Dr. Susanne Neuburger (Wien) und Dr. Brigitte Franzen (Aachen) konzipiert worden. Die drei ausstellenden Häuser haben die Sammlungsbestände des Fotorealismus zu je eigenen Schwerpunktthemen aufgearbeitet: Während am MuMok in Wien die Realismen in der Malerei und Fotografie von 1960 bis heute im Fokus standen, wird das Ludwig Muzeum in Budapest den Fotorealismus im Spannungsverhältnis von westlichem und Sozialistischem Realismus untersuchen.

Zur Ausstellung erscheint ein Reader mit Texten amerikanischer Schriftsteller und Theoretiker. Inhaltlich wird die ab dem Sommer 2011 erhältliche Publikation den bereits 2010 bei Walter König erschienenen Ausstellungskatalog Hyper Real: Die Passion des Realen in Malerei und Fotografie (herausgegeben von Brigitte Franzen und Susanne Neuburger) um den Aachener Ausstellungsschwerpunkt erweitern.

Die Ausstellung wird maßgeblich gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, der Kulturstiftung der Länder und der Peter und Irene Ludwig Stiftung.

Das Jubiläums-Fest zum 20-jährigen Bestehen des Ludwig Forum Aachen findet am Sonntag, den 13. März 2011 im Anschluss an die Ausstellungseröffnung um 12 Uhr in Foyer, Hof und Garten des Museums statt.

Künstlerverzeichnis: Georg Baselitz, Jean-Michel Basquiat, Robert Bechtle, William Beckman, Peter Blake, Chuck Close, Alex Colville, Robert Cottingham, Robert Cumming, Rackstraw Downes, Don Eddy, Erró , Richard Estes, Eric Fischl, Gerard Gasiorowski, Juan Genoves, Franz Gertsch, Domenico Gnoli, Ralph Goings, Richard Hamilton, Keith Haring, Jean-Olivier Hucleux, Jasper Johns, Howard Kanovitz, Alex Katz, Konrad Klapheck, László Lakner, Roy Lichtenstein, Konrad Lueg, Alfred Leslie, Roy Lichtenstein, Allan McCollum, Richard McLean, Jacques Monory, Malcolm Morley, Lowell Nesbitt, Philip Pearlstein, Sigmar Polke, Lee Quinones, Mel Ramos, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter, James Rosenquist, Mimmo Rotella, John Salt, Paul Sarkisian, Wayne Thiebaud, Andy Warhol, Tom Wesselmann John Ahearn, Jonathan Borofsky, John De Andrea, Donna Dennis, Saskia de Boer, Ira Joel Haber, Duane Hanson, Jann Haworth, Jeff Koons, Robert Longo, Robert Morris, Claes Oldenburg, Suzan Pitt, George Segal Lewis Baltz, William Christenberry, William Eggleston, Mitch Epstein, Lee Friedlander, Saul Leiter, Joel Meyerowitz, Stephen Shore, Larry Sultan, Henry Wessel, Garry Winogrand Richard Artschwager, Christo , Thomas Demand, Dan Graham, Nancy Graves, Steve Izenour, Louise Lawler, Martial Raysse, Martha Rosler, Mimmo Rotella, Thomas Ruff, Ed Ruscha, Cindy Sherman, Robert Smithson, Robert Venturi / Denise Scott Brown, Jeff Wall.

Quelle: Ludwig Museum.

Online-project: Text-Portrait; Cindy Sherman von Laura May – Ralph Ueltzhoeffer (www.ueltzhoeffer.de). Die aktuellen Ausstellungseinträgevon: Cindy Sherman/Ausstellung & Biografie sowie Textbeiträge: Das schadet dem Werk. Wer dahinein gerät, kommt ja nicht mehr weiter. Als Einzelgängertypus bist du eher gefeit vor Vereinnahmung ?

Ausstellungen Museum of Contemporary Art Ralph Ueltzhoeffer Chicago

Museum of Contemporary Art Chicago: Ausstellung – Jeff Koons / Titel: the ultimate realist. Beginn und Ende der Ausstellung: 31.05.2008 – 21.08.2008. Sonstige Ausstellungen, Museum of Contemporary Art Chicago: Ausstellungsrezensionen und aktuelle Beiträge (Texte zur Kunst): Jeff Koons Weiterlesen

Art Museum of Contemporary Art Chicago

Museum of Contemporary Art Chicago: Moderne Kunst, zeitgenössische Werke von: Jeff Koons, Ausstellungstitel: the ultimate realist. Eröffnung der Ausstellung (Vernissage), Zeitraum des Kunstevents: 31.05.2008 – 21.08.2008. Weitere Kunstausstellungen im gleichen Zeitraum, Museum of Contemporary Art Chicago: Berichte und Informationen im Kunstforum, Art-Magazin bzw. Spiegel-Online Kultur: Jeff Koons Weiterlesen

Aspekte: Museum of Contemporary Art Chicago

Museum of Contemporary Art Chicago, Kulturelle Veranstaltungen: Jeff Koons, Ausstellungstitel: the ultimate realist. Art Project International, Ausstellungsbeginn und Ende der aktuellen Ausstellung: 31.05.2008 – 21.08.2008. Kunstevents in der Nähe: Museum of Contemporary Art Chicago: Kunstforum International, Biennalebeiträge zur laufenden Ausstellung: Jeff Koons Weiterlesen