Mick Jagger

Mick Jagger, Ralph Ueltzhoeffer Textportrait
Mick Jagger, Portrait – Textportrait: Ralph Ueltzhoeffer 2010 [DE] (Text: 11.09.10, Quelle: Wikipedia.org – Mick Jagger) Biographie: Mick Jagger Michael Philip Jagger, Kt, (* 26. Juli 1943 in Dartford, Kent, England) ist ein britischer Musiker, Sänger, Komponist und Schauspieler. Er wurde berühmt als Frontmann der britischen Rockgruppe The Rolling Stones […] Text: Mick Jagger Michael Philip Jagger, Kt, (* 26. Juli 1943 in Dartford, Kent, England) ist ein britischer Musiker, Sänger, Komponist und Schauspieler. Er wurde berühmt als Frontmann der britischen Rockgruppe The Rolling Stones. Jagger spielt Mundharmonika, Gitarre und Klavier. Als Künstler verwendet er den Namen Mick Jagger und tut dies auch nach seiner Erhebung in den Ritterstand. Leben [Bearbeiten] Biografie [Bearbeiten] Sein Vater, Basil Fanshawe (‚Joe‘) Jagger, stammte aus Nordengland und war Sportlehrer. Seine Mutter Eva Ensley Mary Jagger (geborene Scutts) wurde in Australien geboren, kam als Teenager nach England und arbeitete gelegentlich als Avon-Beraterin. Jagger hat einen vier Jahre jüngeren Bruder, Chris, der ebenfalls als Musiker tätig ist. Bereits während der Kinder- und Jugendzeit lernte Jagger den ebenfalls in Dartford aufgewachsenen Keith Richards kennen. 1961, während seiner Studienzeit an der London School of Economics and Political Science, trafen sich Jagger und Keith Richards zufällig wieder, als sie in Dartford auf einen Zug warteten. Jagger hatte einige Schallplatten (Blues, Rock ’n’ Roll) dabei, so dass ihr Gespräch nur noch die Musik zum Thema hatte. Man verabredete sich schließlich, um gemeinsam mit einigen Freunden Blues und Rock ’n’ Roll zu spielen. Vorzugsweise an den Wochenenden fuhren Mick und Keith nach London, um in den angesagten Clubs der Stadt Live-Musik zu hören. So trafen sie auf Alexis Korner, spielten von Zeit zu Zeit in seiner Band mit und lernten den aus Cheltenham stammenden Gitarristen Brian Jones kennen. Zusammen mit Brian Jones gründeten Mick und Keith The Rolling Stones. Die Band hatte im Juli 1962 ihre ersten Auftritt im Marquee Club in London. Jagger als Sänger und Richards an der Rhythmusgitarre führten die Gruppe zu Weltruhm. Jaggers markante Stimme wurde zum Markenzeichen der Stones. Mick Jagger und Keith Richards komponierten zusammen hunderte Lieder, darunter Klassiker wie Tell Me, The Last Time, (I Can’t Get No) Satisfaction, Paint It, Black, Lady Jane, Under My Thumb, Out Of Time, Ruby Tuesday, Sympathy for the Devil, Jumpin‘ Jack Flash, Street Fighting Man, Honky Tonk Women, Gimme Shelter, You Can’t Always Get What You Want, Brown Sugar, Wild Horses, Angie und Start Me Up. Auch sein erstes Soloalbum, She’s The Boss, das 1985 erschien, war erfolgreich, so dass Jagger weitere Soloaktivitäten plante. So trat er anlässlich des Live-Aid-Konzertes am 13. Juli 1985 nicht etwa mit den Stones, sondern mit Tina Turner in Philadelphia auf. Zusammen mit David Bowie veröffentlichte er Dancing in the Street. Die Single erreichte internationale Top-Positionen, das Video zum Lied fand viel Beachtung, und für das Live-Aid-Projekt gab es die Erlöse aus den Verkäufen. Die Solokonzerte im März 1988 in Japan sowie im September und Oktober 1988 in Australien, bei denen auch sehr viele Stones-KIassiker zu hören waren, brachten Keith Richards derart in Rage, dass eine gemeinsame Zukunft der ‚Glimmer Twins‘ mit den Rolling Stones kaum mehr erwartet wurde. Neben der Musik war Jagger auch immer wieder im Filmgeschäft tätig. In Nicolas Roegs Kultthriller Performance hatte er seine erste Hauptrolle. Über die in diesem Film vorkommenden Bettszenen mit Anita Pallenberg soll Keith Richards, welcher mit dem blonden Fotomodell zur damaligen Zeit liiert war, gar nicht begeistert gewesen sein. Aus dem Film-Soundtrack stammt ein Lied, das immer wieder aufgeführt wird, wenn es um Beispiele der Gesangsleistungen Mick Jaggers geht: Memo from Turner. Es folgte ein Film über den australischen Outlaw Ned Kelly. Auch für Werner Herzogs Film Fitzcarraldo war er für eine Hauptrolle vorgesehen. Nach einer Unterbrechung der Dreharbeiten musste er jedoch wegen einer Tournee mit den Stones auf eine Fortführung der Arbeit verzichten. Da Herzog Jagger nicht durch einen anderen Schauspieler ersetzen wollte, strich er die Rolle aus dem späteren Film. Gute Kritiken erhielt der Science-Fiction-Film Freejack. Mick Jagger sang 1987 das Titellied Ruthless People des gleichnamigen Films. Er war auch als Filmproduzent (Enigma) und -komponist (2004-Remake von Alfie) tätig. Für das Lied Old Habits Die Hard erhielt er 2005 den Golden Globe. Mick Jagger in Madrid, 2007Trotz aller Anerkennung für seine künstlerischen Arbeiten fand in der Boulevardpresse vor allem Jaggers Privatleben als skandalträchtiger Womanizer immer wieder breite Beachtung. Seine Affären mit zahlreichen Frauen beschäftigten die Journalisten über Jahrzehnte. In den 70-er Jahren berichtete die Boulevardpresse über angebliches sexuelles Interesse Jaggers für beide Geschlechter. Bestätigungen hierfür gab es jedoch nie. Diese Mutmaßungen lassen sich auf die damalige Bühnenshow Jaggers zurückführen. So trat er 1973 bevorzugt in paillettenbesetzten und tief ausgeschnittenen Einteilern auf. Anlässlich der Black and Blue-Tournee 1976 trug er bunten Seidenfummel, hielt kokett einen Fächer in der Hand und bot eine durchaus auch feminine Show (inklusive Hip-Bomp mit Billy Preston). Seine Bekanntschaft mit Andy Warhol sowie die von verlassenen Frauen allzu gern der Öffentlichkeit präsentierten ‚Insider-Stories‘ über den weltbekannten Rockstar Mick Jagger taten ein Übriges. 1995 wurde Mick Jagger zum Ehrenpräsidenten der University of London ernannt; im gleichen Jahr wurde er Ehrenmitglied der London School of Economics and Political Science. Am 12. Dezember 2003 wurde Mick Jagger von Prinz Charles – in Vertretung für Königin Elisabeth II. – für seine „Verdienste um die populäre Musik“ zum Ritter geschlagen und darf damit den Titel Sir tragen. Familie [Bearbeiten] Mick Jagger war zweimal verheiratet. Vor, während und nach seinen Ehen gab es zahlreiche Berichte über Affären. Mittlerweile hat er sieben Kinder und zwei Enkel. In erster Ehe war Jagger von 1971 bis 1980 verheiratet mit Bianca Pérez-Mora Macías. Sie haben eine Tochter, Jade Jagger (* 1971). Jade hat zwei Kinder, Assisi (* 1992) und Amba (* 1996) und lebt auf Ibiza (Spanien) als Modedesignerin. In zweiter Ehe war Jagger von 1990 bis 1999 verheiratet mit Jerry Hall. Sie lebten aber schon seit 1977 zusammen. Hall und Jagger haben vier gemeinsame Kinder, Elizabeth Scarlett Jagger (* 1984), James Leroy Augustin Jagger (* 1985), Georgia May Ayeesha Jagger (* 1992) und Gabriel Luke Beauregard Jagger (* 1997). Mit Marsha A. Hunt (* 15. April 1946), als „Dionne“ Ende der 1960er Jahre Star im Rockmusical Hair, hat Jagger die Tochter Karis (* November 1970). Jagger lernte sie 1969 während der Aufnahmen zu dem Titel Honky Tonk Women kennen. Mit Luciana Gimenez Morad hat Jagger den Sohn Lucas Maurice Morad (* 1999). Karis und Lucas tragen, obwohl nichtehelich geboren, beide den Nachnamen ihres Vaters. Seit 2001 ist Mick Jagger mit der englischen Stylistin L’Wren Scott liiert. Werke [Bearbeiten] Filmografie (Auswahl) [Bearbeiten] Kelly, Der Bandit – Ned Kelly (1970) Performance (1970) The Rutles (1978) Fitzcarraldo (1982) Die Last der Träume (Burden Of Dreams) (1982) Running out of luck (1990) Freejack – Geisel der Zukunft (Freejack) (1992) Bent (1997) Der Mann für geheime Stunden (The Man from Elysian Fields) (2001) Enigma – Das Geheimnis (Produzent) (2001) Shine a Light (2008) 2008: The Women (Produzent) Zusammenarbeit mit anderen Künstlern [Bearbeiten] You’re So Vain (1972) von Carly Simon, nur background vocals Too Many Cooks (Spoil The Soup) (1973), produziert von John Lennon (erschienen 2007) The Great Fatsby (1975) von Leslie West, nur Gitarre Pay, Pack & Follow (1977) von John Philips (erschienen 2001; mit Keith Richards, Mick Taylor und Ron Wood) (You Gotta Walk) Don’t Look Back (1978) mit Peter Tosh (und Keith Richards) Beast of Burden (1983) von Bette Midler, Auftritt im Video, kein Gesang State Of Shock (1984) mit The Jacksons, Top 10-Hit in den USA Dancing in the Street (1985) mit David Bowie, 4 Wochen auf Platz 1 der UK-Charts; der Verkaufserlös dieser Platte ging an Live Aid Long Black Veil (1995) mit The Chieftains Alfie (2004), Soundtrack zum gleichnamigen Film, mit David A.

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Eine Antwort zu “Mick Jagger

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