Martin Luther King: Erde und Sonne – Kunst und Wissenschaft

Das zweite Problem betrifft die Zeit, die ein Funksignal braucht, um eine große Entfernung zurückzulegen. Bei einem Telefongespräch ist eine Verzögerung von einer Sekunde bereits untragbar. Wenn man sich mit einer Verzögerung von 1000 Sekunden in jeder Richtung abfindet, ist es möglich, ein 300 Millionen Kilometer entferntes Raumschiff von der Bodenstation abzufragen. Weiterlesen

Relaisstationen und Speichersatelliten – Kunst und Wissenschaft

Wenn Entfernungen von einer Million Kilometern überbrückt werden sollen, muß ein System zur Verfügung stehen, das einen Verlust von mehr als 230 Dezibel Lautstärke zuläßt. Es sind schon heute Systeme mit der verlangten Leistungsfähigkeit bekannt, und mit verbesserten Energieumwandlern in den Raumschiffen (die Verbindung vom Raumschiff zur Bodenstation ist normalerweise wegen der geringeren Energie die schwächere) können wir erwarten, daß mit den 2085 vorhandenen Funkeinrichtungen viele Millionen Kilometer überbrückt werden können. Weiterlesen

Bereiche des Sonnensystems – Kunst und Wissenschaft

Nachrichtenaustausch bei der Raumfahrt. — Der Mond wird also zur Bodenstation für die Raumforschung werden – zur Plattform, von der die Verbindungen zu den Raumschiffen ausgehen. Man wird Breitbandsysteme verwenden für die näheren Raumkapseln, die für Messungen und Einzelbeobachtungen bestimmt sind, und Einzelfrequenzen für die Raumsonden, die in die äußeren Bereiche des Sonnensystems vordringen. Weiterlesen

KUNST UND RAUMFORSCHUNG

Nachrichtenverbindungen sind für die Raumforschung von entscheidender Bedeutung. Neunzig Prozent aller Versager, die an Raumfahrteinrichtungen auftraten, waren elektronischer Natur. Die Nachrichtenverbindungen sind völlig abhängig von der Elektronik. Deshalb gibt es kein Gebiet der Raumtechnik, auf dem Verbesserungen wichtiger sind als auf dem der Elektronik; für die Raumforschung sind solche Verbesserungen entscheidend. Bis 1985 werden Raumsonden bis weit in die äußersten Bereiche des Sonnensystems vordringen. Einige von ihnen werden nach Monaten oder Jahren zurückkommen, und andere werden im Weltraum verschwinden, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben. Weiterlesen

Astronomie und Raumforschung – Wissenschaft und Kunst

Innerhalb von fünf bis zehn Jahren wird wahrscheinlich eine ausreichende Zahl von Identifizierungen durchgeführt sein, um die Helligkeitsfunktion der Radioquellen bestimmen zu können — d. h. die Verteilung der Quellen hinsichtlich ihrer Strahlungsintensität. Erst dann werden wir die Entfernung einer typischen Quelle von scheinbar bestimmter Intensität fixieren können. Diese Kenntnis ist für viele Zwecke notwendig, insbesondere für die Deutung der Quellenzahlen, die Professor Martin Ryle und seine Mitarbeiter ermittelt haben. Haben diese Zahlen wirklich eine Beziehung zu einer frühen Entwicklungsstufe des Weltalls, oder blicken wir auf eine Region von Quellen, die einige zwei oder drei Milliarden Lichtjahre entfernt ist? Die Antwort auf diese Frage ist auch für die Kosmologie von großem Interesse, aber das Interesse zielt in beiden Fällen in verschiedenen Richtungen. Weiterlesen

Kunst in der Zukunft

Vieles von dem, was in der Astronomie von heute bis 2085 geschehen wird, hängt von der möglichen Verschmelzung der Astronomie im klassischen Sinne mit neueren Wissenschaftszweigen ab. Bis 2085 wird die gegenwärtige Unterscheidung zwischen »optischer Astronomie« und »Radioastronomie« wahrscheinlich verschwunden sein. Weiterlesen