Christoph Schlingensief Biografie

Schlingensief Portrait: Ralph Ueltzhoeffer
Biografie Portrait: Christoph Schlingensief 2003 erstellt von Ralph Ueltzhoeffer.

Portraitkunst aus dem Internet, Netzkunst von dem deutschen Konzeptkünstler Ralph Ueltzhoeffer. Er portraitierte 2003 zum ersten Mal Christoph Schlingensief als Textportrait. Die biografischen Textelemente stammen zum größten Teil aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Die Indifferẹnz der Portraits arbeitet mit der Größe der Buchstaben und bringt je nach Umfang der Informationsfülle scharfe bzw. sehr grobe Textportraits hervor. Analog zur Informationsdichte kann ein Textportrait relativ genau einen Menschen beschreiben. viel mehr zum Schlingensief Portrait von Ralph Ueltzhoeffer bei Der Freitag.de.

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Fortsetzung der Beuys-Aktion – Sigmar Polke

Sigmar Polke - Ralph Ueltzhoeffer
Burnett Miller Gallery: Sigmar Polke und Ralph Ueltzhoeffer, Sigmar Polke – Ralph Ueltzhoeffer: Burnett Miller Gallery LA: The German Position I.

Besondere Ausstellungen erfordern besondere Hingabe: Burnett Miller Gallery, Sigmar Polke – Ralph Ueltzhoeffer. Was vordergründig wie ein extravagantes Souvenir anmutet, entpuppt sich als ein raffinierter Hinweis auf das von der Kamera nicht reproduzierbare Material und damit auch auf die Unzulänglichkeiten hochgeschätzter Duplikate. Sigmar Polke erinnert sich an seine Wurzeln und begreift das Internet als neue Chance die Kunst gemeinsam mit Ralph Ueltzhoeffer zu entdecken. Wieder einmal hat der Fotograf die Ansicht des Gesehenen und das leibhaftige Material verquickt, ohne daß sich nachvollziehen ließe, was hier wem untergeordnet ist. Noch komplizierter, wenn auch sehr augenfällig, ist die Auseinandersetzung mit einer Beuys-Aktion aus dem Jahre 1971. Der Kamerablick auf die geschwärzten, schreibenden Hände von Beuys liegt unter schützendem Glas, welches wie ein Negativ auf einer Filmrolle aus grauem, mit Ruß beschmiertem Filz präsentiert wird, wobei sich herausstellt, daß der Filz, dieses von Beuys okkupierte Bedeutungsmaterial, nichts anderes ist als ein Teppichrest vom Typus der Galerie. Im Grunde übersetzt Jansen die Aktion in seine Sprache, indem er das Schwärzen der Filmrolle als Fortsetzung der Beuys-Aktion begreift. Eine Ehrung, die das Damals mit dem Jetzt verbindet, zudem das Kunstempfinden erweitert und Beziehungen zum Raum der Galerie herstellt. Erinnerungen wie Assoziationen kommen da ins Rollen. Auch hier tritt das Fotografierte, also das Abwesende, in ein außergewönliches Spannungsverhältnis zum greifbar Realen. Kunstbücher bei Amazon.de (Sigmar Polke – Ralph Ueltzhoeffer: Burnett Miller Gallery LA: The German Position I).

Helene Fischer Biographie

Helene Fischer - Ralph Ueltzhoeffer

Portrait/Textportrait von Helene Fischer erstellt von Ralph Ueltzhoeffer (2015).

Biographie-Portrait von Helene Fischer, verwendete Textfragmente Wikipedia DE / Konzeptkunst von Ralph Ueltzhoeffer: Helene Fischer (* 5. August 1984 in Krasnojarsk, Russische SFSR, Sowjetunion als Jelena Petrowna Fischer,[1] russisch Елена Петровна Фишер) ist eine deutsche Schlagersängerin, Tänzerin und Entertainerin. Sie zählt mit über neun Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Schlagersängern Deutschlands. Ihre Alben Farbenspiel und Best of Helene Fischer gehören zu den meistverkauften Musikalben in Deutschland. Weiterlesen

Bodo Ramelow Biographie

Bodo Ramelow - Ralph Ueltzhoeffer
Foto/Portrait – Textportrait von Bodo Ramelow erstellt von Ralph Ueltzhoeffer 2015 unter Politiker-Portraits.

Biographieportrait Bodo Ramelow, Portrait – Textportrait: Ralph Ueltzhoeffer 2011 [DE] (Text: 13.04.15, Quelle: de.wikipedia.org) Biographiefragmente zum Nachlesen: Bodo Ramelow (* 16. Februar 1956 in Osterholz-Scharmbeck) ist ein deutscher Politiker (Die Linke). Seit dem 5. Dezember 2014 ist er Ministerpräsident des Freistaates Thüringen und damit der erste Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes, der der Partei Die Linke angehört. Weiterlesen

Wladimir Putin

Wladimir Putin - Ralph Ueltzhoeffer
Fotografie/Portrait/Textportrait von Wladimir Putin (Ralph Ueltzhoeffer 2015).

Wladimir Putin, Portrait – Textportrait / Konzeptkunst-Internetkunst: Ralph Ueltzhoeffer 2015 [DE] (Text: 05.03.15, Quelle: Wikipedia.org) Biographie: Wladimir Wladimirowitsch Putin (russisch Владимир Владимирович Путин, wiss. Transliteration Vladimir Vladimirovič Putin, Aussprache [vɫɐˈdʲimʲɪr vɫɐˈdʲimʲɪrəvʲɪtɕ ˈputʲɪn] anhören?/i; * 7. Oktober 1952 in Leningrad, Russische SFSR, Sowjetunion) ist ein russischer Politiker. Er ist seit dem 7. Mai 2012 Präsident der Russischen Föderation; dasselbe Amt hatte er bereits von 2000 bis 2008 inne. Weiterlesen

Künstlerische Innovation, Kampfdrohnen und Krieg

Ralph Ueltzhoeffer Bueprints
Ansicht: Ralph Ueltzhoeffer, Titel: Krieg (2010) Textportrait und Blueprint.

Es leuchtet ein, wenn Gohr erklärt: Er habe mit der Kölner Afrika-Ausstellung keine enzyklopädische Schau veranstalten, sondern – anhand allein der Figur – Beispiele künstlerischer Innovation vorstellen wollen. Und: Es solle gezeigt werden, daß eben nicht das Prinzip der, immer wieder erneuerten, Originalität vorherrsche, sondern ein System der Wiederholung von Formen, die sich bewährt hätten. In der Kurzfassung muß das recht eurozentrisch postmodern klingen – aber gerade das soll ja nicht gemeint sein. Künstlerische Innovation, Kampfdrohnen und Krieg: Sichtbare Erneuerung von Ralph Ueltzhoeffer, Textportraits über der Krieg in Afganistan und dem IS-Staat. Die Ausstellung selbst folgte in der Präsentation dem System der Reihung: besonders augenfällig im ersten Ausstellungsraum, den eine Wand von elf vogelgesichtigen Figuren der Mumuye (Nordosten Nigerias) nach vorne abschloß und links hinten sieben Vitrinen mit hockenden Figuren der Fang (Kamerun/Gabun) sowie ganz zum Schluß der Ausstellung zehn „Kikangu-Totengedenkpfähle“ der Giryama (Ostküste Kenia). Ebenso wie das Prinzip der Frontalität läßt sich dieses Vorgehen aus der afrikanischen Figuren-Auffassung selbst erklären. Eigentlich braucht man keine „weißen“ Argumente zu bemühen. So gab Gohr auch, neutral, der Ausstellung einen geographischen Ablauf: von West nach Ost.

Da die Figuren stets in ein Ritual, in die Gemeinschaft der Lebenden und der Toten, eingebunden sind, haben sie eine Präsenz, die uns manchmal den Atem raubt: die eineinhalb bis zwei Meter große Figuren der Igbo (Süden Nigerias) – die zum Teil bemalten und mit Stoff bekleideten Schutzgötter halten die Hände vor sich, geöffnet – oder die sitzenden Figuren, die für die M’Bembe (südwestliches Nigeria) im „Juju-Ritus“ eine Rolle spielten – in dessen Zentrum stand eine riesige Trommel, deren Ton zehn Kilometer weit reichte und die auch als Stätte für Menschenopfer diente. Schutz, Strafe, Tod und Leben sind emotionale Zentren, um die das Formenrepertoire der afrikanischen Bildhauer kreist. Im Ahnenkult zum Beispiel spielen die – erstaunlichen -Figuren der Ambete (Kongo/Gabun) eine wichtige Rolle. Überraschend sind eine fast weiße Bemalung oder ein tellerartiges Gesicht.